Klaus Berger über die Achillesferse der Katholiken: Klar, sachlich, kompetent: Das Konzil im Licht der Tradition sehen

Ein besonderer Dank Herrn Professor Klaus Berger und der „Tagespost“ für den Diskussionsbeitrag zum Streit um die Priesterbruderschaft („Die Achillesferse der Katholiken“, DT vom 21. Februar) Man möchte ihm weiteste Verbreitung wünschen! Ein klares, mutiges theologisch sachlich begründetes und kompetentes Wort zu den Vorgängen in der Kirche in den letzten Wochen!

Manchen – auch Theologen aller Ränge – mag es unbequeme Wahrheiten vermitteln. Umso dankbarer ist man, dass die Probleme aus berufenem Munde ungescheut zur Sprache gebracht werden! Jeder, der meint, zu den Ereignissen der letzten Zeit mehr oder weniger emotionsgeladen Stellung nehmen zu müssen, sollte zunächst den Beitrag von Professor Berger nicht nur aufmerksam lesen, sondern ihn auch in Ruhe bedenken. Es könnte sein, dass er hernach manches in einem anderen Licht sieht.

Anhand Ihrer guten Artikel zur Piusbruderschaft versuche ich, mich zu diesem Thema auf dem laufenden zu halten. Besonders dankbar bin ich für den Beitrag „Die Achillesferse der Katholiken“ von Professor Klaus Berger (DT vom 21. Februar), der unumwunden Mängel der nachkonziliaren Kirche offenlegt, damit aber gleichzeitig notwendige Besinnungen anstößt.

Das nach vierzig Jahren noch immer nicht voll begriffene und ergriffene II. Vatikanum muss erneut „buchstabiert“ werden, vor allem in seiner Kontinuität mit der „vorkonziliaren“ Kirche. Die Piusbruderschaft darf nicht nur kirchlichen Forderungen begegnen. Wir müssen auch zu fragen und zu hören bereit sein! Das wird uns selbst manchen Erkenntnisgewinn bringen, und es wird die Bereitschaft der „Brüder“ fördern, sich mit der heutigen Kirche auseinanderzusetzen. Dies alles bedeutet Leid, Mühe, Geduld, aber auch Chancen zum Besseren hin.

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