Kirchensteuer und -austritte : Der Sinn der Lebens besteht nicht im Kapital

In der „Tagespost“ vom 21. August war zu lesen, dass die Kirchenaustritte der über 65-Jährigen zugenommen haben, weil die Kapitalerträge der Kirchensteuer unterliegen sollen. Denen möchte ich in's Gewissen rufen, dass es der Sinn des Lebens ist, Gott zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst. Wer in Deutschland Kapital besitzt, der gehört gewiss nicht zu den Armen. Und wer von seinem Überfluss nichts für die Armen in der Welt hergeben will, der sollte es den kirchlichen Hilfswerken überlassen, gegen Hunger, Krankheit, Krieg und Naturkatastrophen Hilfe zu leisten. Allen christlich Getauften, die ihren Kinderglauben über Bord werfen und nicht mehr an Gott glauben wollen, rufe ich zu: „In nicht allzuferner Zukunft musst Du dran glauben!“

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16.09.2021, 13 Uhr
Stephan Baier