„Kirche in Not“: 75 000 Euro für Bibeln in Kuba: 345 Exemplare gingen an Pater Castor

Anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Kuba brachte „Die Tagespost“ (DT vom 31. März 2012) ein Interview mit Pater Castor José Alvarez Devesa aus dem Bistum Camagüey. Er klagte darin, dass keiner der 140 Katechumenen seiner Pfarrei eine Bibel besitze. In einem Leserbrief in der „Tagespost“ (DT vom 10. Mai) schrieb daraufhin Herr Horst Kuklinski, er habe sich in diesem Anliegen an „Kirche in Not“ gewandt und um Hilfe gebeten.

Was weder Herr Kuklinski noch Pater Castor wissen konnten: Das internationale katholische Hilfswerk hatte zum Zeitpunkt des Interviews bereits 6 000 Bibeln für das Bistum Camagüey auf den Weg gebracht. Soeben haben wir nun bei „Kirche in Not“ die Bestätigung aus Kuba erhalten: Erzbischof Juan García Rodríguez aus Camagüey hat uns geschrieben, dass die 6 000 Bibeln verteilt wurden. Auch die Pfarrei von Pater Castor hat 345 Exemplare erhalten. „Ein herzliches Vergelt‘s Gott an die vielen guten Menschen, die uns diese Bibeln geschenkt haben“, schreibt der Erzbischof. Diesen Dank geben wir gerne auch an die Leser der „Tagespost“ weiter.

Im Januar hatte „Kirche in Not“ aber nicht nur nach Camagüey Bibeln geschickt, sondern auch an zwei weitere Bistümer. Insgesamt haben wir allein in diesem Jahr bereits Bibeln im Gesamtwert von rund 75 000 Euro für die Kirche in Kuba zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen die 250 000 Rosenkränze, die wir im März anlässlich des dortigen Papstbesuches gestiftet haben. Auch in den vergangenen Jahren konnten wir in Kuba helfen. So haben wir dort seit 2007 die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“ in 155 000 Exemplaren verteilt, ebenso 37 500 Exemplare unseres kleinen Katechismus „Ich glaube“.

Wir sind den Freunden und Wohltätern unseres Hilfswerkes für ihre großzügige Unterstützung sehr dankbar. Erst dadurch ist es uns möglich, überall auf der Welt Ortskirchen zu helfen, die in Not sind.

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