„Junge Federn“ schreiben in der „Tagespost“ über ihren Glauben : Frische, optimistische Töne, die ermutigen

Die Erweiterung des Leserbriefe um Beiträge aus den „Jungen Federn“ gläubiger Christen finde ich sehr erfreulich. Die Beiträge sind geprägt von einer zuversichtlichen und optimistischen Grundstimmung und können ermutigen.

Besonders tief berührt hat mich der von Rudolf Gehrig geschilderte „Ungehorsam für die Bibel“, nachzulesen in der „Tagespost“ vom 3. März. In dieser wahren Geschichte erzählt der jetzt Achtzehnjährige, wie er als zwölfjähriger Sechsklässler sich dem atheistischen Lehrer widersetzt, der ihm verbieten will, innerhalb eines Vorlesewettbewerbs aus der Bibel vorzulesen. Von so einem jugendlichen Idealismus sollten wir uns aus der älteren Generation anstecken lassen.

Zeugnis geben gehört neben Liturgie und Diakonie wesentlich zum Glauben und fordert von uns Mut und die Bereitschaft, sich den Folgen eines freimütigen christlichen Bekenntnisses auszusetzen, beispielsweise wie hier in der Geschichte den Gefühlen von Ablehnung, Enttäuschung und auch von Einsamkeit. Und auch schlimmeren Folgen.

Wie muss es heute manchen Religionslehrern zumute sein, wenn sie bestimmte Schulen betreten, ganz besonders, wenn sie Priester oder Ordensleute sind? Und wie viele von ihnen sind als solche erkennbar oder geben sich zu erkennen?

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