Interview mit der Kirchenbeauftragten der CDU-Fraktion: Gefährliche Kompromisse

Zum Interview mit der Kirchenbeauftragten der CDU (DT vom 4. Februar): Maria Flachsbarth hält die unterschiedlichen Meinungen in der CDU für den demokratischen Diskurs in einer Volkspartei für notwendig. Allerdings hält sie den Diskurs, in dem es darum geht, das Katholische zu betonen, für abwegig. Auf die Frage, wie sie zu den Positionen des katholischen Lehramtes steht, meint sie,„als christliche Politikerin muss ich an der einen oder anderen Stelle zu Kompromissen bereit und fähig sein“. Auch müsste sie damit leben, dass der Rechtsstaat eine Abtreibung nicht verfolgt. Aber dass durch ihre Bereitschaft und Fähigkeit, in Lebensschutzfragen Kompromisse einzugehen, was dazu beiträgt, dass in der Bundesrepublik jährlich über 200 000 ungeborene Kinder getötet werden, belastet sie offensichtlich weniger. Wie kann die von der CDU neu ernannte Kirchenbeauftragte mit der Deutschen Bischofskonferenz eine fruchtbare Zusammenarbeit bewirken?

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