Hat die „Tagespost“ zu viel über den Papst berichtet?: Benedikt hat unablässig über Jesus gesprochen: Dank für die ausführliche Berichterstattung : Was wäre denn ein wichtigeres Thema?

Zum Leserbrief „Gibt es noch etwas anderes?“ (DT vom 5. März): Liebe Frau Pollmann, über Jesus hat dieser Papst unablässig geredet und das wurde in dieser Zeitung auch häufig dokumentiert. Hoffentlich haben Sie das auch gelesen. So ist es jetzt nur recht und billig, über den Stellvertreter Jesu mindestens so viel zu berichten wie Spiegel und Konsorten.

Das ist ja wohl ein schlechter Scherz. Ich traute meinen Augen nicht, als ich im Leserbrief von Frau Pollmann („Gibt es noch etwas anders?“) las, die „Tagespost“ habe zu viel über den Papst berichtet. Wie absurd! Wir sollten dankbar sein, dass wenigstens eine Zeitung so ausführlich und kompetent über das Pontifikat Benedikts XVI. berichtet hat. Gerade auch die Beiträge nach seinem Rücktritt waren von besonderer Qualität und ausgesprochen hilfreich. Ein Gegensatz zwischen der Berichterstattung über Papst Benedikt und der Verkündigung Jesu lässt sich nun wirklich nicht konstruieren. Der Papst ist doch ein einziger großer Fingerzeig auf Christus, den Herrn. Herzlichen Dank der „Tagespost“ für ihren großartigen journalistischen Einsatz für die katholische Kirche.

Zum Leserbrief „Gibt es noch etwas anderes?“ Antwort: Ja, natürlich gibt es noch etwas anderes! Die „wichtige“ Einführung einer Unisex-Toilette zum Beispiel in Berlin Kreuzberg! Aber in diesem Fall: Der Papst ist der Stellvertreter Gottes auf Erden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man kann jederzeit in die evangelische Kirche übertreten, dann hätte man den „Papst vom Hals“.

Der Leserbrief „Dann gehen wir doch, die Menschen warten!“ (DT vom 5. März) war mir aus der Seele gesprochen!

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