Glaubensfest: Zum Eucharistischen Kongress in Köln: Danke für ausführliche Beiträge : Um eine theozentrische Wende bemühen

Der Eucharistische Kongress war ein wichtiges Großereignis, aber leider kein Medienereignis. Schon im Vorfeld war die „Tagespost“ mit ihren ausführlichen Beiträgen mal wieder eine rühmliche Ausnahme. Dafür wollte ich einfach mal „Danke“ sagen.

Unter der Überschrift „Jesus Christus ist die Antwort“ (erschienen in DT vom 8. Juni) berichtet die „Tagespost“ auf ihrer Titelseite vom Eucharistischen Kongress. Kurienkardinal Kasper spricht da deutliche Worte. Er fordert eine theozentrische Wende, die Gottesfrage gehört nach seiner Überzeugung ins Zentrum und geißelt alle „Nebenfragen und Nebenkriegsschauplätze“. Kasper hat dieses ja schon sehr ausführlich in seinem großen Buch „Katholische Kirche; Wesen, Wirklichkeit, Sendung“ beschrieben.

Kardinal Kasper kommt zu dem Schluss, dass Freundschaft mit Christus eine Schicksalsgemeinschaft ist. Kasper erkennt die Glaubenskrise in aller Schärfe. Er findet auch sehr deutliche Worte dafür, was heute notwendig ist, damit Christen, vom obersten Klerus bis zum einfachen Gläubigen, wieder Andere von christlichen Werten überzeugen.

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