Freitag, der 13., Tag der Gnaden

Auch in unserer „aufgeklärten“ Gesellschaft ist der Glaube, dass es Unglück bringt, wenn der Freitag auf einen 13. fällt, noch weit verbreitet. Ja allein die Zahl 13 gilt als gefährlich, wie die Nummerierung der Sitzplatzreihen in manchen Flugzeugen zeigt: Die dreizehnte Reihe fehlt einfach. Für überzeugte Katholiken und besonders Marienverehrer gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge. Es ist sicher kein Zufall, dass Maria jeweils den 13. eines Monats für ihr Erscheinen in Fatima ausgewählt hat. Ohne Zweifel sind ihre Botschaften ernst. Der Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, Prälat Wilhelm Imkamp, bezeichnete die Fatimatage als „komprimierte Nachhilfestunden“. Maria spricht deutlich von Fegefeuer und Hölle, von Kriegen und Katastrophen. Aber Maria hat uns auch ohne Worte eine wichtige und frohe Nachricht gebracht: Sie ist unsere Mutter und denkt gerade dann an uns, wenn wir das Gefühl haben, dass alles besonders schlimm läuft. Wir Marienkinder wissen, dass wir an einem 13. keine Unglücksfälle, sondern eher viele Gnaden erwarten dürfen.

Die Autorin studiert Pädagogik in Würzburg

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