Erzbischof Becker kritisiert gottlosen Lebensstil der westlichen Gesellschaft: Grundlagen in der Jugendarbeit legen

In der „Tagespost“ vom 31. Juli wird der Paderborner Erzbischof Becker auf dem Liborifest zitiert mit den Worten einer Kritik am westlichen Lebensstil ohne Gott. Unser Papst hatte ja schon mehrfach betont, dass Gott immer am Anfang stehen müsse und alles Handeln auf ihn bezogen sein muss.

In der Satzung der „Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg“ DPSG wurde bei ihrer Neugründung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die vom Gründer Lord Baden Powell festgelegte persönliche Verpflichtung jedes einzelnen Pfadfinders mit dem vor Gott abgelegten Versprechen, Gott, der Kirche und dem Land treu zu dienen, mit der Reihenfolge dieser Verpflichtung übernommen. (Seite 23 der Satzung).

Wenn es auch im Pfadfindergesetz unter Ziffer 2 heißt, der Pfadfinder ist treu Gott, der Kirche und dem Vaterland, so war und ist immer noch gerade diese persönliche Verpflichtung jedes Einzelnen erforderlich. Sie ist dadurch nicht nur eine allgemeine Festsetzung, sondern ein vor Gott gegebenes Versprechen.

Dieses Pfadfinder-Versprechen wurde in der DPSG mit einer neuen Satzung von 1969/70 abgeschafft. Das Gleiche galt dann auch von da ab für die anderen Gliederungen des Bundes Katholischer Jugend. Wer nun heute eine Neu-Evangelisation will, der muss dann doch zuerst einmal die damalige Grundlage des Glaubens in der kirchlichen Jugendarbeit wieder herstellen. Denn durch die Abschaffung der persönlichen Verpflichtung vor über 40 Jahren hat ja dieser heute übliche Lebensstil ohne Gott begonnen.

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