Die Bildhauerin Maria Elisabeth Stapp: Tief verwurzelt im christlichen Glauben

Zu „Von dem sprechen, was noch nicht erfahrbar ist“ über die Bildhauerin Maria Elisabeth Stapp (DT vom 19. Februar): Die Werke der Künstlerin sind für mich in ihrer religiösen Aussage immer beeindruckend gewesen. Ihr Schaffen war getragen von einer tiefen Verwurzelung im christlichen Glauben. Nachdem sie als Gründungsschwester die Communität Venio verlassen hatte, ist sie der benediktinischen Lebensform in der Welt treu geblieben. Sie war Oblatin der Erzabtei Beuron, wo ich ihr begegnen durfte. Oblaten sind Christen, die sich bemühen, bewusst in der Welt der Regel Benedikts zu folgen, die in eineinhalb Jahrtausenden bis heute das Christentum besonders in Europa und darüber hinaus in der ganzen Welt geprägt hat. Oblaten schließen sich mit Versprechen (nicht Gelübde) einem benediktinischen Kloster an und finden dort ihre religiöse Heimat, um unter „der Führung des Evangeliums“ ihren Alltag außerhalb des Klosters zu gestalten. Und das hat Maria Elisabeth Stapp getan und diese Überzeugung in ihre Werke einfließen lassen.

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