Den Lebensschutz verteidigen: Künstliche Befruchtung ist die Tat, die Böses zeugt

Für die sehr klaren Aussagen in dem Beitrag „Mensch von Anfang an“ von Bischof Algermissen (DT vom 23.4.) bezüglich der PID kann man nur dankbar sein.

Inwieweit diese „klaren und eindeutigen Positionen des katholischen Lehramtes“ auch vom protestantischen Teil dieser ökumenischen Veranstaltungswoche für das Leben vollumfänglich mitgetragen werden, dürfte sich bald zeigen. Was ich allerdings in Bezug auf diese bischöfliche Erklärung sehr vermisse, ist der Verweis auf den laut dem Katechismus der Katholischen Kirche (KKK 2376 + 2377) „äußerst verwerflichen Akt“ der sogenannten Reagenzglas-Befruchtung, der bekanntlich der PID vor-ausgeht und diese erst ermöglicht. Dies ist ja doch gerade jene böse Tat, die dann fortzeugend Böses muss gebären.

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16.09.2021, 13 Uhr
Stephan Baier