Das Sakrament der Ehe : Auch nach Scheidung Treue leben : An der Unauflöslichkeit der Ehe festhalten

Mit Freude und Dankbarkeit habe ich den Artikel „Die Kirche sollte ihrer Lehre treu bleiben“ (DT vom 21. Februar) gelesen. Auch ich bin eine geschiedene Frau und habe mich bewusst dazu entschieden, die Treue auf die Distanz zu leben und weiterhin auf das Sakrament der Ehe zu bauen. Dies gab mir die Kraft, mein Leben nach dem Willen Gottes auszurichten und unseren Kindern und Enkelkindern dadurch zu vermitteln, dass die Ehe von Gott her gewollt und auf Lebensdauer angelegt ist. Auch ich wurde durch eine Tagung der Hauskirche zum Dienst für getrennt, geschiedene und wiederverheiratete Menschen gerufen und arbeite seit über acht Jahren hier im deutschsprachigen Raum in Gruppen mit. Unser Anliegen ist das Gleiche wie bei „Sposi per Sempre“ und unser geistlicher Begleiter ist Msgr. Casetti, Bischofsvikar aus Chur in der Schweiz. In den Gruppen von „Magnificat“ und der Gemeinschaft „Solitude Myriam“ versuchen wir Menschen in Trennung, Scheidung und Wiederverheiratung, den Weg der Kirche zu vermitteln und im Gebet und in gegenseitiger Achtung Gottes Liebe für unsere Wunden und die Heilung von Ehen und Familien zu erbitten.

Dankbar bin ich, dass in der „Tagespost“ immer wieder daran erinnert wird, dass es auch Menschen gibt, die nach einer Scheidung an der Unauflöslichkeit der Ehe festhalten. Sie drohen selbst in der Kirche in Vergessenheit zu geraten.

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