Das linke Lager und die Wahl von Bundespräsident Horst Köhler: Die Knallroten werben weiß-blau: Keine falschen Hoffnungen machen

Ums Haar hätte uns eine linke Mehrheit aus SPD, den Grünen und der Partei „Die Linke“ unseren wunderbaren Bundespräsidenten Horst Köhler weggenommen. Frau Gesine Schwan gefiel dem linken Lager besser: Die SPD-Kandidatin hat sich 2009 gegen die Einführung des Wahlpflichtfachs Religion/Ethik an Berliner Schulen ausgesprochen und dafür plädiert, dass alle Schüler gezwungen werden, den Ethikunterricht zu besuchen. Man solle „Ethik in einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft nicht einfach abwählen können“, wird Gesine Schwan von der „Berliner Morgenpost“ zitiert. Während beide großen Kirchen sowie zahlreiche Prominente, darunter Angela Merkel, die Initiative „ProReli“ unterstützten, war die Berliner Regierungskoalition von SPD und Linkspartei dagegen.

In den vergangenen Jahren sprachen oder handelten Politiker der SPD, der Grünen und der Linkspartei auch zum Nachteil einer altehrwürdigen christlichen Tradition Bayerns: Zum Nachteil der sichtbaren Erinnerung an Jesus Christus dort, wo unsere Kinder lernen. Alle vier von der SPD vorgeschlagenen Verfassungsrichter machten es möglich: Eine Zuwanderin aus Asien und ihr Mann, seit 1991 bei der PDS, 2008 Landeskommunalwahlkampfleiter von Lafontaines Linkspartei, klagten so lange gegen den Freistaat Bayern, bis 1999 das Christuskreuz in einer oberbayerischen Schulklasse beseitigt wurde, gegen den schon 1995 schriftlich für alle anderen Kinder erklärten Elternwillen. Zu diesem Unrecht werde ich niemals schweigen, zumal bereits ein Folge-Prozess gegen christliche Kultur in einer öffentlichen Bildungseinrichtung begonnen hat.

Bei jeder Wahl haben wir Gelegenheit, die entsprechenden Parteien wegen dieses Unrechts nicht zu wählen. Verwirrt von Sprüchen und Tricks wissen viele nicht mehr, was sie wählen sollen. Die knallrote Partei, die sich derzeit „Die Linke“ nennt, plakatiert weiß-blau; ihre größte Wurzel ist aber die kommunistische Stacheldraht- und Schießbefehlspartei SED. Mein Grundsatz: Wer das Kreuz nicht ehrt, ist keine Stimme wert.

Ich bin sehr froh, dass Horst Köhler wieder zum Bundespräsidenten gewählt worden ist. Allerdings teile ich die Auffassung von Martina Fietz (DT vom 26. Mai): Für Schwarz-Gelb im Bund sagt das noch gar nichts. Wer das anders sieht, belügt sich selbst.

Themen & Autoren

Kirche