CDU-Abgeordnete fordern steuerliche Gleichstellung Homosexueller: Gleichmacherei sorgt für Ungerechtigkeit

13 CDU-Abgeordnete haben den Vorstoß unternommen, homosexuelle Paare steuerlich (in Hinsicht auf das Ehegattensplitting) mit Ehepaaren gleichzustellen, was von der Bundesministerin Kristina Schröder unterstützt wird (siehe dazu den Artikel „Betonpfeiler im Sommerloch“ von Markus Reder in „Die Tagespost“ vom 11. August 2012).

Das Bundesverfassungsgericht hat die Benachteiligung von Homosexuellen bei der Grunderwerbssteuer für verfassungswidrig erklärt, und auch das Europäische Parlament und die UN wünschen eine Gleichstellung der homosexuellen Paare mit Ehepaaren. Das Schlagwort dafür heißt „Homophobie“, wörtlich Flucht, Furcht vor Homosexuellen – ein beliebter, aber unfairer Trick, einen Sachverhalt (oder Andersdenkende) zu disqualifizieren, indem man ihn in Beziehung zu einem Negativbild setzt. Es ist eine schon alte Erfahrung und evident, dass die Menschen unterschiedlich sind. Sie alle gleich zu behandeln, kann zu einer schrecklichen Ungerechtigkeit führen. Es geht also darum, Gleiches als gleich und Unterschiedliches unterschiedlich zu behandeln. Die Frage ist nun, was gleich und ungleich an den Menschen ist.

Die Gleichheit besteht wohl darin, dass alle Menschen eine Würde haben, die zu achten ist. Dennoch muss man aber auch feststellen, dass die einen durch die Erziehung von Kindern natürlicherweise den Generationenvertrag und damit die Existenz unserer Gesellschaft sichern und deshalb unter dem besonderen Schutz des Staates stehen.

Dies können homosexuelle Paare nicht oder nicht gleichwertig leisten. Sie mit Ehepaaren gleichzustellen, würde also zu einer Ungerechtigkeit ihnen gegenüber führen, die der Verpflichtung des Bundesverfassungsgerichts wie auch der des Europäischen Parlaments und der UN, für Gerechtigkeit zu sorgen, widerspricht.

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