Bischöfe verkaufen Weltbild: Dem Management auf die Finger schauen

Man kann den Bischöfen dankbar sein, dass sie den Verkauf von Weltbild beschlossen haben (DT vom 24. November). Zwar ist bis zum tatsächlichen Verkauf noch ein weiter Weg. Aber der neue Aufsichtsrat und die katholische Öffentlichkeit werden wohl ein waches Auge darauf haben, dass dieser Verkauf auch tatsächlich realisiert und nicht hintertrieben wird. Mit dem Verkauf gewinnt die Kirche jene Glaubwürdigkeit zurück, die sie durch Weltbild und die Verlagsbeteiligungen von Weltbild verloren hat. Mich hat gewundert, dass in der ganzen Debatte nie über den Umgang von Weltbild mit seinen Angestellten gesprochen wurde. Wer Einblick hat, der weiß, dass allein dieses Thema für die Kirche ein Grund hätte sein müssen, den Managern des Kirchenkonzerns auf die Finger zu schauen. Hat wohl niemanden interessiert.

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