Ansprachen von Papst Franziskus : Wohltuend: Heiliger Vater lobt Volksfrömmigkeit

Hier in der Leserbriefspalte möchte ich an zwei Auffälligkeiten in den Ansprachen unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus – eigentlich nur Randbemerkungen –, zum Ausdruck bringen, wie ausgesprochen sympathisch mir diese sind.

Einmal seine wiederholte Aufforderung zur Volksfrömmigkeit. Einen solchen Ton in unserer so aufgeklärten deutschen Kirche zu hören ist herzerfrischend und völlig neu. Die zweite Auffälligkeit ist mir ins Auge gesprungen, als unser Papst kürzlich bei einer Visite von 3 500 US-amerikanischen Heilig-Grab-Rittern, die auf einer Pilgerreise an die Apostelgräber in Rom waren, sagte, jeder könne entweder ein Umherirrender oder ein Pilger sein. In der heutigen Zeit gebe es sehr viele Umherirrende, die ein Leben ohne Ideale und ohne Sinn führten. Die Grabesritter hingegen zeigten durch das Pilgern, dass sie nicht zu den Umherirrenden gehören wollten (DT vom 17. September).

Möge Gott unserem Papst Franziskus weiterhin den Mut und die Geistesgaben schenken, zu reden – ob gelegen oder ungelegen.

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