Zur Kritik am BDKJ: Weiter so, Bischof Oster, es lohnt sich

Endlich nach über 30 Jahren äußert sich ein verantwortlicher Bischof für die Jugendarbeit zu der extrem einseitigen ideologisiert aufgeladenen Weltanschauung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) als dem wichtigsten kirchlichen Jugend-Dachverband der katholischen Kirche Deutschlands.

Das hätte meines Erachtens schon wesentlich früher bereits Anfang der 80er des letzten Jahrhunderts passieren müssen, um die immer weiter nach links abdriftenden katholischen Jugendverbände von Kolping einschließlich der Katholischen Studentenverbindungen bis hin zum Unitas-Verband (UV) in deren einseitige Speichen zu greifen. Wer sich als Jugendlicher/Student dortselbst als konservativ eingestellter Christ engagierte, wurde nicht selten ausgegrenzt und kaltgestellt, bis hin zum Ausschluss selbst, was mit christlicher Barmherzigkeit und Nächstenliebe nichts mehr zu tun hat.

Insofern legt der Jugendbischof die Finger in die richtige offene Wunde und lieber recht spät als bislang gar nicht. Das katholische Weltbild ist nur an Christus und den Evangelien selbst orientiert und das ist der Kern der christlichen Botschaft. Endlich mal ein mutiger aufrichtiger Jugendbischof, der sein Selbstverständnis und seine Verantwortung für junge Christen und darüber hinaus ernst nimmt und sich damit auseinandersetzt. Hoffentlich werden es noch mehr Bischöfe aus der DBK selbst. Weiter so, Jugendbischof Oster, es lohnt sich!