Zur Kontroverse um die Karfreitagsfürbitte: In der Diskussion nicht berücksichtigt

Über die Kontroverse bezüglich der Änderung der Karfreitagsbitte für die Juden (außerordentlicher Ritus) berichtete Ihre Zeitung seit Anfang Februar, indem sie verschiedene Stellungnahmen wiedergab beziehungsweise kommentierte. Darunter war auch der Beitrag „Monotheistische Logik“ des Rabbi Jacob Neusner (DT vom 7. Februar).

Seine positive Beurteilung und Würdigung der päpstlichen Formulierung beruht auf der Entsprechung, die in der täglichen jüdischen Gebetspraxis gegeben ist.

Mich verwundert, dass bei den nachfolgenden Diskussionen, Interviews und Stellungnahmen in der Öffentlichkeit die Darlegungen des Rabbi nicht aufgegriffen wurden. Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie bei gegebenem Anlass noch einmal nachdrücklich auf seine Erläuterungen zu sprechen kämen.