Zur Diskussion um die Flüchtlingsströme und die Folgen für die Gesellschaft: Widersprüchliche Willkommenskultur : Statt „Gender-Wahn“ Integration finanzieren

„Willkommenskultur“ – ein Wort, das in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder gern gebraucht wird. Oft aber unbedacht und widersprüchlich, wie ich meine. Während – ohne zu differenzieren – Asylbewerber, Flüchtlinge, Einwanderer – pauschal als „Bereicherung“ willkommen geheißen werden, sind allein in den letzten zehn Jahren in Deutschland über eine Million Kinder durch Abtreibung getötet worden. Sie waren nicht willkommen! Traurig und beschämend ist es auch, wenn Angaben zufolge 80 000 Kinder jährlich (!) in unserem Land zu verwahrlosen drohen, wenn Schätzungen nach mehr als 200 000 Kinder in Deutschland jedes Jahr Opfer von Gewalt durch Erwachsene werden. Vor diesem Hintergrund ist die vielfach zitierte „Willkommenskultur“, die unser Land auszeichne, nicht nur widersprüchlich, sondern auch zynisch.

Nach einem euphorischen und zugleich unbedacht trotzigen „Wir schaffen das!“ scheinen einige Politiker inzwischen zu realisieren, was sie da angerichtet haben. Von Beginn an war die Aussage fahrlässig und falsch, es gebe keine Beschränkungen; in Deutschland sei Platz für jedermann. Es hat nur wenige Wochen gedauert, bis die Politik die Kontrolle über die Flüchtlings- und Asylanwärterströme verloren hat. Seit Jahren ist bekannt, dass die Asylverfahren zu lange dauern und dringend einer Reform bedürfen. Jahrelang wurde nur geredet und nicht gehandelt, Asylverfahren in unverantwortlicher Weise verschleppt. Jetzt zu fordern, die Ursachen der Flüchtlingsbewegung seien zu bekämpfen, ist zweifelsohne richtig, kommt aber Jahre zu spät! Im heutigen Kontext kann sie nur als Ausdruck großer Rat- und Hilflosigkeit der Politik gewertet werden, zumal es an Konzepten und konkreten Vorstellungen dazu nach wie vor fehlt.

Wie stellen sich unsere Politiker künftig diese Gesellschaft eigentlich vor, wenn mehr als 70 Prozent der Asylanwärter und Flüchtlinge junge Männer sind, die andere Vorstellungen haben von Religion, Meinungsfreiheit, Toleranz, vom Rollenverständnis Mann/Frau, für die in ihrer bisherigen Lebenswirklichkeit christliche Werte und Demokratie bislang Fremdworte waren, wenn 30 Prozent der Zugereisten ein falsches Herkunftsland angeben, um sich mit einer falschen Identität ein Recht auf Asyl zu erschleichen?

Wie ist die Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, zu verstehen, wenn der Islam für Gewalt, Terror und Tod verantwortlich ist und dadurch die Völkerwanderung erst mitverursacht hat? Wie wollen unsere Politiker künftig den Rechtsfrieden gewährleisten angesichts der Tatsache, dass es heute schon in verschiedenen Städten „no-go-areas“ gibt, „Problemzonen“, die zunehmend zu rechtsfreien Räumen degenerieren, übrigens mit Einwohnern überwiegend ausländischer Wurzeln? Integration ist dort ein Fremdwort! Es ist eine Farce zu glauben, mit der bloßen Übersetzung des Grundgesetzes ins Arabische werde man die Menschen schon integrieren können.

Wie blauäugig ist darüber hinaus das Versprechen, dass alle Asylbewerber und Flüchtlinge einen Arbeitsplatz entsprechend ihrer Fähigkeiten bekommen können, angesichts einer bereits heute bestehenden Arbeitslosigkeit von 2,7 Millionen und einer Unterbeschäftigung von 3,5 Millionen?

Mit dieser unkontrollierten und inzwischen auch unkontrollierbaren Zuwanderung wird – wenn nicht endlich gehandelt wird – der Grundstein für soziale und politische Unruhen gelegt, deren mögliche Ausmaße wir uns noch gar nicht vorzustellen vermögen. Dagegen ist die bereits heute existierende Gewalt in den Lagern und Unterkünften der Asylbewerber „harmlos“. Deutschland wird sich – nicht zuletzt im Zusammenhang mit einer weiter schleichenden Islamisierung – grundlegend verändern. Aber was sind schon all diese Fragen und Sorgen gegen den Starrsinn „unserer“ Kanzlerin: Ihr reicht ein schlichtes „Wir schaffen das“!

Die „Flüchtlingswelle“ rollt. Seit Wochen kennen die Medien kein anderes Thema. Wellen können bekanntlich etwas „wegspülen“, etwas „überrollen“ oder etwas „sanft umschließen“. So scheint einzutreffen, wovor die Politik unser Land eigentlich schützen sollte: Still, heimlich und „sanft“ wird im Hintergrund der umstritten TTIP-Vertrag wohl abgeschlossen. Während uns der Flüchtlingsstrom umschließt, wird ohne weitere Proteste an den Abkommen TTIP, TISA und CETA gearbeitet. Man braucht keinen widersprechenden Bürger zu befürchten.

Die Flüchtlinge bringen eine andere Kultur mit. Sie bringen ein anderes Verständnis von Familie mit. Da könnte der ganze „Gender-Wahnsinn“ einfach „weggespült“ werden! Und die Gelder, die dann beim Wegfall der 200 „Gender-Lehrstühle“ frei werden; die dann frei werden, weil keine Schulbücher mehr umgeschrieben werden müssen, die frei werden, weil das „Amtsdeutsch“ sich wieder normalisiert – die können dann in die Integration und in die Sprachvermittlung gesteckt werden.