Zur Diskussion um den Terror und seine Wurzeln: Wahre Muslime, distanziert euch!: Nicht vergebens

Nach der Hinrichtung eines katholischen Priesters durch islamische Terroristen während der Messfeier in Saint-Etienne-du-Rouvray sind die islamischen Verbände in Deutschland und Europa aufgefordert, sich mit aller Vehemenz und öffentlich vom Terror, der im Namen Allahs ausgeübt wird, zu distanzieren.

Der feige, niederträchtige Anschlag vom 26. Juli 2016 richtet sich nicht allein gegen Frankreich oder Europa. Nein, er richtet sich gegen das Christentum. Ein Religionskrieg? Alle am interreligiösen und –kulturellen Dialog Beteiligten müssen sich jetzt klar positionieren, auch und gerade in den Kirchen. Es darf kein Generalverdacht gegen Muslime entstehen. Aber dies macht die eingeforderte Distanzierung der islamischen Verbände in allen gesellschaftlichen Bereichen, angefangen auf kommunaler Ebene, unerlässlich.

Der Priesterdienst ist natürlich unabhängig von irgendwelcher Aktion oder Reaktion der Regierung niemals vergebens. Pere Jacques hat als letzte Aktion seines Erdenlebens klargestellt, dass er vor keinem anderen als Gott bereit war, zu knien. Bereits das ist ein bleibendes Zeichen an die Lebenden. Er hat 56 Jahre lang als Priester gedient – und er war bekannt als sozialer, freundlicher, hilfsbereiter und frommer Mensch. Das alles war er unabhängig von irgendeiner Regierung. Das alles ist selbstverständlich nicht vergebens.