Zur Diskussion um „Humanae vitae“: Die „autonome Moral“ ist gefährlich

Genial, wie Regina Einig auf kurzen drei Spalten die schlimmen Auswirkungen der „Königsteiner Erklärung“ darstellt (Im Blickpunkt: „Ein schwarzer Tag für die Familie, DT vom 30. August). Die Folgen der Weigerung, die Weisungen des Lehramtes sich anzueignen, sind ganz offenkundig. Die Kölner und die Luzerner Erklärung, das KirchenVolksBegehren, die verstockte Haltung der Träger von „donum vitae“, weiterhin Beratungsscheine auszustellen, die straflos die Tötung ungeborener Kinder ermöglichen, gehören wie Metastasen zum Krebsgeschwür der ins Gewissen eingepflanzten „autonomen Moral“ als Folge der „Königsteiner Erklärung“.

Die Therapie kann nur die Bekehrung zum Gehorsam gegenüber Gott und seinem Stellvertreter sein, die auch die Heilung der brüchigen Einheit der Kirche zur Folge hätte. Ja zu „Humanae vitae“!