Zur Diskussion über die Zukunft des Gymnasiums: Auf dem Weg in die Bildungskatastrophe

Zum Interview mit dem Präsidenten des Deutschen Philologenverbandes „Gymnasien sollen abgeschafft werden“ (DT vom 15. Juli): Es war schon das Ziel der braunen Ideologen, das in Deutschland bewährte und gefächerte Bildungssystem „Gymnasium“ zu ersetzen. Auch bei den von Rot bis Grün changierenden Linken ist tiefer Hass der eigentliche Grund, einer Kulturinstitution den Kampf anzusagen, die unter anderem auch in Antike und im Christentum verwurzelt ist. Stattdessen wollen sie einen sozialistischen Einheitsbrei mit magerem Inhalt, den alle Kinder zu verkosten haben. Damit die Defizite der Immigrantenkinder beseitigt werden, muss das ganze Schulsystem der Nation auf dieses Niveau abgesenkt werden.

Schon die zahlreichen und stümperhaften Bildungsreformen der vergangenen Jahrzehnte haben genug Schaden angerichtet: Mangelnde Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften, eine Reduzierung allgemeiner sprachlicher Kompetenz. Was Rot-Grün jetzt in Angriff nimmt, endet chaotisch in der totalen Bildungskatastrophe. Leider werden sich auch die bürgerlichen Parteien in Kürze dem anschließen, wie schon in Hamburg geschehen.