Zur Diskussion über das Verhältnis des Islam zur Gewalt : „Es gibt nur gemäßigte Muslime“

Mit der Bitte um Veröffentlichung sende ich Ihnen einen Artikel über die Erfahrung mit dem Islam, die der selige Pater Charles de Foucauld gemacht hat. Was er sagt, gilt wohl auch für andere Länder.

Bald nach der Seligsprechung des Paters Charles de Foucauld ist der ganze Text eines von ihm geschriebenen Briefes veröffentlicht worden, den er an seinen Freund René Bazin, Schriftsteller und Mitglied der französischen Akademie, geschrieben hat, der später sein erster Biograf wurde.

In diesem Brief vom 29. Juli 1916 antwortet der Apostel des islamischen Afrikas auf die Frage: „Können die Mohammedaner wirklich Franzosen werden, in die französische Republik integriert werden?“ – „Im Ausnahmefall ja; aber nicht im Allgemeinen! Jeder Mohammedaner glaubt, dass vor dem Endgericht der mahdi kommt und den heiligen Krieg ausruft und die ganze Erde dem Islam unterwirft, nachdem er alle Nicht-Mohammedaner vernichtet oder unterjocht haben wird. Von diesem Standpunkt seines Glaubens aus betrachtet jeder Muslim den Islam als seine wahre Heimat. Er ist davon überzeugt, dass alle nicht-islamischen Völker, früher oder später, bestimmt von ihm oder seinen Nachkommen unterworfen sein werden. Falls er von einer nicht-moslemischen Nation regiert wird, betrachtet er diese Situation als eine vorübergehende Prüfung. Sein Glaube gibt ihm die Gewissheit, dass diese Situation aufhören wird und dass er über jene triumphieren wird, die ihn momentan beherrschen. Deshalb können die gläubigen Moslems diese oder jene Nation vorziehen, können lieber den Franzosen unterworfen sein als den Deutschen, weil sie wissen, dass erstere willfähriger sind als die Zweiten; sie können auch einem Franzosen anhänglicher sein als einem anderen, so wie man einen fremden Freund lieb hat. Sie können sich mit großem Mut für Frankreich schlagen, mit Ehrgefühl und kriegerischem Eifer, mit Korpsgeist und Treuepflicht, wie die Söldner des XVI und XVII Jahrhunderts. Aber in einem allgemeineren Sinn, und das ohne Ausnahme, werden sie nie Franzosen sein solange sie Moslems sind, weil sie mehr oder weniger geduldig den Tag des mahdi abwarten, an dem sie Frankreich unterjochen werden. (….) Die einzige Möglichkeit, um aus ihnen wirkliche Franzosen zu machen, besteht darin, dass sie Christen werden! Also beten wir inbrünstig um ihre Bekehrung! – Das Gebet ist eine Macht!“

Ein sehr bekannter italienischer Journalist, in einem islamisch regierten Land geboren, aufgewachsen und dort erzogen, hat in einem Buch alle 114 Kapitel des Korans erklärt und kommentiert. Er sagt: „Den gemäßigten Islam, als Religion, gibt es nicht. Es gibt nur gemäßigte Muslime.“ Der Islam als Religion ist gewalttätig. In einem Interview mit einem Kollegen hat er unter anderem erklärt: „Die Wurzel des Terrorismus ist der Islam, der als Ideologie für die Macht gebraucht wird.“ Der Fundamentalismus ist Zeichen einer tiefen Krise. Sein Wiederaufblühen ist auf die Niederlage der Araber im Krieg mit Israel im Jahr 1967 zurückzuführen. Die Gebete, die fünfmal am Tag verrichtet werden müssen, beginnen mit der am meisten gebrauchten Eröffnung, die ungefähr dem Vaterunser der Christen entspricht: „Im Namen Allah?s, dem Mitleidvollen und Barmherzigen, ihm sei Lob und Ehre, Allah, dem Herrn der Welten, der mitleidig und barmherzig ist, König des Gerichtstages, wir beten dich an und flehen dich um Hilfe an. Führe uns auf den rechten Weg, den Weg derer, die du mit Gnaden überhäuft hast; nicht den Weg jener, die in deinen Zorn geraten sind und auch nicht jener, die im Irrtum wandeln.“ (1, 1-7)

Die mit Gnaden überhäuft werden, sind die Muslime; die vom Zorn Allahs getroffen werden, sind die Juden. Jene, die im Irrtum wandeln, sind die Christen. Jeder betende Muslim verdammt in 17 Gebetseinheiten und in den 5 Pflichtgebeten am Tag sowohl die Juden als auch die Christen. Dabei scheint der Verlust von tausenden Todesopfern auf der Reise hierher keine Rolle zu spielen, ähnlich dem machiavellischen Grundsatz: „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Vor nicht langer Zeit stand in der italienischen katholischen Tageszeitung „Avvenire“ die Verlautbarung des IS: „Libyen ist das Tor nach Rom“, dem nächsten Ziel ihrer Gräueltaten.

Nach dem Terrorakt im November 2015 in Paris hat der „Islamische Staat“ mit offenkundigem Stolz verlauten lassen: „Das ist für euch nichts anderes als der Anfang!“ Es kann also nicht verwundern, wenn in Flüchtlingslagern beauftragte islamische Ordnungshüter Christen drangsalieren und misshandeln, keine christlichen Lieder singen lassen, islamische dagegen zwingen zu beklatschen. Im Gefängnis Berlin-Steglitz wurde einem schlafenden Iraner eine große Wunde in den Rücken geschnitten und seine Bibel entwendet. Ähnliche Vorkommnisse durch türkische und arabische Ordnungshüter sind in Flüchtlingszentren in Berlin-Dalem, im Hochtaunus, im nördlichen Rheinland und in Westfalen bekannt geworden. „Dass die Ordnungshüter unseren Glauben auch hier verachten dürfen, hätten wir nie gedacht!“, hat einer der Betroffenen der Tageszeitung „Die Welt“ erklärt.

Nur wenige Politiker und Würdenträger der Kirche scheinen verstanden zu haben, dass diese Art Völkerwanderung von islamischer Seite angekündigt war. Demnach soll Europa mit seinen demokratischen Gesetzen erobert werden, um es dann nach islamischen Gesetzen zu beherrschen. Der Patriarch der syrisch-katholischen Kirche, Youssif III., hat erklärt: „Die an westliche Politiker gerichteten Mahnungen haben wir nie unterlassen. Aber diese Leute haben nicht reagiert.“

Der aus Mossul verjagte Erzbischof, Amel Nona, jetzt im Exil in Australien, hatte seinerzeit unter anderem dem Westen zu bedenken gegeben: „Anfangs bestand der Islamische Staat nur aus 1 000/2 000 Mann und konnte nur wenig erreichen. Aber 30/40 Staaten des Westens haben es zugelassen, für mich unerklärlich, dass diese Leute halb Syrien und halb Irak erobern konnten. Jetzt zahlt ihr dafür!“