Zur Debatte um die Themen Islam und Integration: Menschenwürde und Religionsfreiheit

Zur Islam-Debatte (zuletzt erschienen in „Die Tagespost“ Ausgabe vom 9. Oktober): Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert die Grundrechte seiner Bürger, auch die Religionsfreiheit. Teil dieses Deutschlands sind demnach alle Bürger, die sich dem Grundgesetz mit seinen Rechten und Pflichten, der Menschenwürde und dem Respekt vor der „anderen Meinung“ verbunden fühlen.

Die Religion des Korans, der die Lebensweise seiner Gläubigen festlegt und die Scharia ein Gesetzbuch umfasst, ist mit unserem Rechtssystem und Grundgesetz sowie mit der Menschenwürde und unserem Selbstverständnis unvereinbar.

Für den gläubigen Moslem, der den Koran zu seinem geistigen Lebensmittelpunkt macht, schreibt eben der Koran – das heißt das Wort Allahs selbst – diesen Respekt vor anderen Religionen und vor der Meinungsfreiheit als ungläubig und verachtenswert vor.

Solange diese Position der Moslems nicht aus dem Islam heraus geklärt wird, aus der Ebene der Zeit Mohammeds heraus in Richtung der Zeit der „UN-Charta“ und ihrer Auffassung der Menschenrechte des Individuums, der Rechtsauffassung der Europäischen Union und unseres Grundgesetzes, solange stehen sich eben die Religionen und die Rechtsauffassung der übrigen Welt konträr gegenüber. Da ist alles Verschweigen, „Drumherum Reden“, Täuschen und Leugnen „für die Katz“.

Ob sich allerdings die nachwachsenden Generationen der islamischen Länder im Zeitalter der Computer, der weltumspannenden Netze der Kommunikation und der globalen Leistungsgesellschaft noch sehr lange unter den „Druckdeckel“ der antiquierten Religionsauffassung zwingen lassen, ist nur eine Frage der Zeit.