Zur Auseinandersetzung mit der Euthanasie: Wie wir leben so sterben wir

Wie es Franz Wellschmidt (DT vom 12. April) trefflich zum Ausdruck gebracht hat, sollte der Mensch seinen Sterbezeitpunkt nicht selbst bestimmen. Wer sich einmal intensiv mit dem Universum beschäftigt und mit dem Herzen erfasst hat, erkennt, dass die Genialität und Schönheit, die darin zum Ausdruck kommt, vom menschlichen Verstand kaum ganz erfasst werden kann. Es kann nur ein vollkommener Schöpfer gewesen sein, der dies geschaffen und aber auch nichts dem Zufall überlassen hat. Alles ist einer natürlichen Gesetzmäßigkeit und dem ständigen Wandel von Neugeburt, Entwicklung und Vergehen unterworfen.

Nur der Mensch selbst hat die Möglichkeit durch seinen ihm verliehenen freien Willen, auch gegen diese Gesetzmäßigkeiten zu handeln. Allerdings schafft er sich damit auch Ursachen, an die er wiederum gebunden und die somit wieder als Ernte auf ihn zufallen werden. Denkt und handelt der Mensch in Harmonie mit diesen Gesetzmäßigkeiten und den göttlichen Geboten, so wird er von der universellen Lebenseinheit unterstützt und getragen.

Doch gegensätzliches Handeln schafft Diskrepanzen und das eigene Leid, das auch wieder selbst getragen werden muss, sofern es nicht bereut, bereinigt und wiedergutgemacht wurde. So gesehen ist das Sterben und auch die Art des Sterbens nicht dem Zufall unterworfen, sondern ist die entsprechende Folge aus der Art seines Denkens, Handelns und aller Lebenskriterien. Doch Christus, der innere Lebensbegleiter und Erlöser ist stets der treue Helfer an der Seite des Menschen.