Zu Besprechung zweier Bände aus der Thomas-Ausgabe: Thomas ist nicht mehr von besonderem Interesse

Die profunde Besprechung von Jakub Sirovátka der beiden Bände aus der Thomas-Ausgabe (DT vom 8. Oktober) hat mich sehr gefreut, und beim Thema Zweisprachigkeit pflichte ich ihm gern bei. Ursprünglich hatten wir natürlich vorgesehen, auch den lateinischen Text zum Abdruck zu bringen, was sich allerdings kalkulatorisch als undurchführbar erwies. Die Bände wären einfach zu dick und noch teurer geworden, zumal uns die ursprünglich von der deutschen Bischofskonferenz (konkret von Kardinal Lehmann) zugesagte Förderung wider Erwarten versagt blieb. Begründung: gefördert werden könnten nur solche Veröffentlichungen, die „in einem besonderen Bezug zur Arbeit der Deutschen Bischofskonferenz stehen oder sonst wie für uns von besonderem Interesse“ seien (aus einem Brief des Sekretärs P. Dr. Hans Langendörfer SJ vom 18. März 2009).

Wenn Thomas also nicht mehr „von besonderem Interesse“ ist, wollten wir die Leserinnen und Leser, die seine Texte einfach nur lesen möchten, im übrigen nicht noch durch die Beigabe des lateinischen Textes verschrecken.