Rudolf Steiner und die Anthroposophie: Nicht über einen Erneuerer herziehen

Zum Artikel „Krampfhafter Magier“ von Stefan Meetschen (DT vom 26. Februar): Es ist leicht, über einen Neuerer herzuziehen. Rudolf Steiner muss als wesentlicher Begründer einer ökologischen Landwirtschaft gesehen werden. Er hielt Vorträge zur Erneuerung der Landwirtschaft in einer Zeit, in der die Vergiftung der Erde gerade erst begann.

Auch auf anderen Gebieten gab er Impulse. In der Medizin oder in der Pädagogik, in der auch mein Sohn Zuflucht und schließlich seinen Rhythmus fand vor der anmaßenden, staatlich organisierten Diagnoseflut im Sinne von „Verzögert, Gestört oder Auffällig“. Ich halte es für notwendig, sich mit Ideen und Inhalten der Anthroposophie auseinanderzusetzen, weil sie Antworten auf Fragen gibt, die in der heute vom Mammon regierten Welt gestellt werden müssen.