Richtigstellung: Joseph, nicht Heiner Goebbels: „Deutscher Blick“ und „Deutscher Gruß“

Sehr geehrte Damen und Herren, in Ihrem Beitrag „Sterbehilfe im Film“ (DT vom 17. April) verleihen sie dem Herrn „Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda“ den unzutreffenden Namen Heiner. Besagter Minister, der aus Rheydt stammte (heute eingemeindet in Mönchengladbach) und von Haus aus katholisch war, hieß aber mit Vornamen Joseph. Er war körperlich beeinträchtigt (Klumpfuß) und war klein von Gestalt, was ihm den Namen „Schrumpfgermane“ eintrug. Natürlich durfte man das damals nur hinter vorgehaltener Hand sagen, verbunden mit dem „deutschen Blick“, das heißt, man schaute sich vorsichtig nach links und rechts um, ob jemand zuhören konnte. Der „deutsche Blick“ war wiederum das Gegenstück zum „deutschen Gruß“, der unter Schreiben gesetzt das offizielle „Heil Hitler“ ersetzte. Soviel als Zeitzeuge.

Anmerkung der Redaktion: Herr Dr. Schuwerack hat natürlich Recht. Der fehlerhafte Vorname von Joseph Goebbels ist allerdings nicht dem Autor des Beitrags, José García, anzukreiden, sondern dem redigierenden Redakteur. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.