Religionsunterricht: Es fängt doch schon im „Gotteslob“ an

Was ich zum Thema Religionsunterricht in jüngster Zeit in der „Tagespost“ lese, kann ich voll unterstützen und bestätigen. Wir brauchen keine Dialoginitiative der Deutschen Bischofskonferenz – für und über was geht es hierbei? – sondern ganz klare Unterweisung in den Schulbüchern und vor allem fundierte Lehrer. Man braucht nur im bisherigen Gotteslob nachzuschauen: Alle aufbauenden und frommen Lieder und Gebete wurden vertrieben oder dermaßen verändert, dass man sagen muss, dass sie neutralisiert wurden. Ich habe im Mai 2010 an Seine Exzellenz Bischof Hofmann in Würzburger als Leiter der Liturgiekommission einen Vorschlag über bessere Lieder und Gebete (aus dem alten „Ave Maria“ der Diözese Würzburg) unterbreitet. Dieser wurde mit Schreiben vom 11. Mai an die Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn übersandt. Bis heute gab es keine Nachricht über eine Wiederverwendung im neuen „Gotteslob“. Was uns am besten Hilfe geben würde, ist die alte tridentinische Messe mit ihrer unnachahmlichen Schönheit und Mystik – auch wenn es unsere Bischöfe nicht wahrhaben wollen, bis auf einige wenige, zum Beispiel Kardinal Meisner, Bischof Hanke und Bischof Müller. Dies wäre die beste Neuevangelisierung – mehr braucht es nicht. Alles andere ist Makulatur und falscher Schein.