Politik, Volk, Medien und die gegenseitigen Schuldzuweisungen: Besser machen und selbst aktiv werden

Zum Beitrag von Johannes Seibel „Politik, Volk, Medien“ (erschienen in „Die Tagespost“ vom 19. Juni): Die Einschätzung von Johannes Seibel über die unangemessenen gegenseitigen Schuldzuweisungen gleichermaßen durch die Medien wie durch die Politik und die Bevölkerung sind nur allzu berechtigt. Und auch sein Rezept dagegen, es erst selbst durch Aktivitäten überpersönlicher Verantwortungsübernahme besser zu machen, könnte rettend sein.

Ich möchte nur eine kleine Sichtweise aus biologischen Forschungsergebnissen hinzufügen: Unsere DNA bestehen nun einmal aus 98,7 Prozent Tier. Und Gott hat die Spezies Mensch geschaffen, in der Hoffnung, dass wenigstens einige die 1,3 Prozent seines Hauches, mit dem ER jedes Kind während seiner Zeugung beschenkt, innerhalb ihres Lebens so aktivieren, dass die 98,7 Prozent „Erde“ dort hineinintegriert werden. Und das ist eben prinzipiell nur möglich, indem er seine Erdhaftigkeit (den alten Adam) als Opfer in der Heiligen Kommunion Jesus Christus zu Füßen legt, damit ER die Voraussetzung als Wunderkraftzufuhr im dann wiedergeborenen Menschen schafft. Sonst bleibt das Tier in ihm viel zu mächtig, schon ganz und gar, wenn keine Beziehung zur Kirche besteht. Die „Tagespost“ gibt in der gleichen Nummer, Seite 11, an, dass nur noch fünf Prozent der jungen Katholiken(!) in Deutschland dieses für wichtig halten.

Ja, wie kann es dann anders sein als Seibel schreibt: Jeder hat nur sich selbst im Kopf und zerbeißt die, die neben ihm sind – und das mit Methoden, tierischer als jedes Tier, wie es schon Goethe wusste, aber heute mit Hilfe der Medien eben so viel grausamer möglich sein kann, denn je zuvor.