Papst Franziskus: Klare Anweisung erwünscht: Dank für wörtliche Wiedergabe

Guido Horst sei herzlich gedankt für seinen klaren Blick auf die Situation unseres Papstes („Große Gesten sind nicht alles“, DT vom 23. April). Seit Amoris laetitia hängt in Rom der Haussegen schief. Darüber helfen auch die gut gemeinten Gesten auf dem Gebiet der Ökumene nicht hinweg, die bisweilen auch misslingen, wie zum Beispiel das Geschenk eines Messkelches an die Protestanten. Ich wäre dem Papst dankbar, auch für meine Kinder und Enkel, wenn er seine nur mit Mühe im Sinne der Lehre der Kirche auslegbaren Ausführungen bald ergänzen würde durch kurze und klare Anweisungen über das, was bezüglich Sexualität, Ehe und Familie zu tun und zu lassen ist. Der Papst hat einerseits Recht: Gerechtigkeit ohne Liebe ist grausam. Aber andererseits gilt: Liebe ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung (Thomas v. Aquin).

Nach dem Lesen der wörtlich abgedruckten „Gemeinsamen Erklärung“ auf Lesbos (DT vom 19. April) habe ich das Bedürfnis, wieder zu danken für die regelmäßige wörtliche Wiedergabe von bedeutenden Ansprachen des Papstes und anderer kirchlicher Dokumente. Der leidenschaftliche Einsatz wird spürbar, und die besonnene, verständige Gesamtsicht der Flüchtlingsproblematik von christlichen Führern vollständig übermittelt. Man kann sich gut und schnell ein Bild machen vom tatsächlich Gesagten und Geschehenen. Danke.