Lebensfrage Lebensschutz: An Amerika ein Beispiel nehmen

Danke Klaus Kelle für diesen interessanten, aufschlussreichen Artikel (DT vom 21. August), der mir aus dem Herzen spricht. Eben aus Amerika zurückgekehrt, begegnete mir in Deutschland genau die beschriebene, negative Sichtweise.

Zwei Beispiele aus dem kirchlichen Leben zeichnen ebenfalls dieses Licht und Schatten: Im Norden Kaliforniens, in Aptos, Diözese Monterey, gibt es keine Kniebänke mehr und während der Woche reicht der Priester dem Nächststehenden den Kelch und jeder nimmt sich den Leib des Herrn und reicht ihn weiter. Beichte auf Verabredung. Hingegen auf dem Friedhof eine übergroße, weiße Muttergottes-Statue mit einem kleinen Kind, rechts, und ein Lamm, links, auf dem Arm. Sockelinschrift: Remembering our unborn Children, darunter die Jesaja-Worte 49,15f. Im Süden Kaliforniens, Encinitas, Diözese San Diego, Kirche St John mit Kniebänken, täglich Heilige Messen mit Gebet für Priesterberufungen, Rosenkranz und Novenen. Ich erlebte eine für die Ungeborenen. Eine Anbetungskapelle: Ewige Anbetung 24 Stunden während des ganzen Jahres mit immer zwei Verantwortlichen – im Dezember 2011 wurden noch Leute gesucht für die Zeit 2:00 bis 4:00 Uhr). Im Schriftenstand dieser Kirche liegen bunte Faltblätter aus, alle zunächst mit der Überschrift: Life Matters – Lebensfragen. Jedes enthält ein eigenes Problemfeld: Sterbehilfe, Gewalt in Familien, ungewollt schwanger, Heilung nach Abtreibung, schwanger nach Vergewaltigung. Und wer gibt diese sehr informativen Blätter heraus? Man höre und staune: Secretariat of Pro-Life Activities United States Conference of CATHOLIC BISHOPS, Washington!

Wäre das nicht nachahmenswert?