Interview mit Grünen-Kandidatin Göring-Eckardt: Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen

Zu „Ich bin froh, dass die Zeit ideologischer Grabenkämpfe überwunden ist“ (DT vom 9. September): „Das Leben eines ungeborenen Kindes kann nicht gegen den Willen der Mutter geschützt werden“: Diesen Satz von Katrin Göring-Eckhardt muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Er bedeutet: Wenn die Mutter nicht will, dann kann ihr ungeborenes Kind getötet werden.

Wozu braucht es dann noch ein Schwangerschaftskonfliktgesetz? Wozu eine Beratungspflicht? Wozu einen Beratungsschein? Wozu brauchen wir dann noch die Umwelt, Biodiversität, Windkraftwerke oder nachwachsende Rohstoffe? Nun will die Grünen-Frontfrau natürlich nicht mit der AFD sprechen, weil sie nicht das „Menschenbild“ des Grundgesetzes mit ihnen teilen. Wo im Grundgesetz steht, dass ungeborenes Leben allein durch den Willen der Mutter sein Lebensrecht erhält?