Gabriele Kuby hat ein Buch über die Gender-Revolution geschrieben: Nicht mehr auf Unwissenheit berufen

Die Lektüre der Besprechung des Buches von Gabriele Kuby „Die globale sexuelle Revolution“ (Katrin Krips-Schmidt in DT vom 6. Oktober) hat mich nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Es geht um Gender Mainstreaming, seine Durchsetzung auf globaler Ebene. Im Widerspruch zur christlichen Auffassung leugnet Gender Mainstreaming, dass der Mensch als Mann oder Frau existiert. Dies zeigt sich deutlich an der Unterstützung der Homosexuellenbewegung und die Angleichung der Homo-„Ehe“ an die Ehe.

Die Mehrheit der Bürger ist ahnungslos, so dass eine gesetzliche Verankerung in vielen Ländern bereits ohne Widerstand erfolgt ist. Frau Kuby zeigt die katastrophale Wirkung von Gender Mainstream an zahlreichen Beispielen: Verschmutzung der Kinderseelen schon im Kindergarten, verpflichtende Schulsexualerziehung: Jugendsex, Homo-„Ehe“, rasante Zunahme der Pornographie, auch im Internet, millionenfache Abtreibung als Menschenrecht, um nur die wichtigsten Bereiche der Sexualisierung der ganzen Gesellschaft zu nennen.

Wer steckt dahinter? Welche Gruppen oder Kräfte führten diesen Wandel innerhalb kurzer Zeit herbei? Finanzierung durch UNO und EU, mit den Millionen von Stiftungen und Großspendern, Unterstützung durch führende Politiker: Präsident Obama hat den Monat Juni feierlich zum „Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender Pride Month“ ausgerufen. Unterstützt wird diese Offensive durch die Massenmedien, so dass Widerstand aussichtslos erscheint.

Was können wir tun? Schon Papst Pius XII. hat die Müdigkeit der Guten als Ursache vieler Übel beklagt, Dietrich von Hildebrandt hat schon vor Jahrzehnten die „Lethargie der Wächter des Glaubens“ als Krankheit bezeichnet.

Schauen wir auf imponierende Beispiele in anderen Ländern: Der öffentliche Protest gegen die Regierung des Gender-Ideologen Zapatero hat im Juni 2005 zwei Millionen Spanier auf die Straße getrieben.

Nachdem ein bekannter Komiker im Fernsehen die These von der Gleichheit der Geschlechter widerlegt hat, wurden in Norwegen die Gelder für Gender-Forschung gestrichen.

Unterschätzen wir nicht die Macht des Gebetes. Es kann die Welt verändern. Beten wir täglich den Rosenkranz, er ist uns in der Botschaft von Fatima besonders empfohlen worden. Gabriele Kuby hat ein aufklärendes und zugleich mahnendes Buch geschrieben. Wir können uns nicht mehr auf Unwissenheit berufen. Ihr gebührt großer Dank!