Franziskus fordert eine neue missionarische Kraft der Kirche: Vorbild im Einsatz für eine Kultur des Lebens

Danke an die „Tagespost“ (DT vom 21. November) für den Bericht über das abschließende Treffen von Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen zum Ende ihres Ad-limina-Besuches in Rom. Neben dem Aufruf zur Mission wider die „Erosion des Glaubens“ in Deutschland erinnerte er einmal mehr an den Lebensschutz. Franziskus rief die Bischöfe auf, den Lebensschutz in Deutschland entschlossen zu vertreten. Die Kirche dürfe nie müde werden, Anwältin des Lebens zu sein und keine Abstriche darin machen, dass das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod uneingeschränkt zu schützen sei, so der Papst. Zahlreich sind seine Appelle, für die ungeborenen Kinder und für die Menschen in den letzten und kritischen Phasen ihres Lebens einzutreten. Das mag an den früheren, vor 15 Jahren verstorbenen Bischof von Fulda, Johannes Dyba, erinnern. Zum Jahresende ist der Leiterin des Münsteraner Komm Mit-Verlages, Felizitas Küble, ein großer Wurf gelungen: Sie konnte 33 namhafte Autoren aus Kirche, Kultur, Kunst, Theologie, Wissenschaft und Publizistik für ein neues Werk über Johannes Dyba gewinnen. Das Buch mit dem programmatischen Titel „Der Löwe von Fulda“ hat dazu noch einen ökumenischen Charakter, denn auch Vertreter der evangelischen Kirche würdigen Johannes Dyba.