Europawahl: Verluste der CSU und der Umgang mit den Populisten : Produkt einer verfehlten Politik : Bekennende Katholiken, die fehlen werden

Die Regierungen in Europa haben teilweise massive Denkzettel erhalten. Auch Deutschland, insbesondere Bayern. Dass in Bayern zwei streitbare christsoziale Demokraten das Mandat in Brüssel verloren haben, ist bedauerlich. Aber das hat Herr Seehofer zu verantworten. Die sogenannten Rechts-Populisten sind nichts anderes als das Produkt einer meist verfehlten Politik. EU-Subventionen ohne Ende und Gender-Ideologie sind für den Wertezerfall und den Niedergang der Familie verantwortlich. Das lockere Geld aus Kreditschöpfung und Schulden-machen torpediert langfristiges Denken, Fleiß, Verantwortung, Nächstenliebe und ein gesundes Gedeihen der Familien. Auch ein Europa ohne Kreuze (nach Schulz) hätte kulturelle Folgen, die tiefgreifender wären, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Statt nun nachzudenken, werden jetzt von den herrschenden Medien die sogenannten Rechtspopulisten mit Verleumdung statt mit Argumenten bekämpft.

Dass mit den CSU-Politikern Martin Kastler und Bernd Posselt zwei engagierte Katholiken nicht mehr in das Europaparlament gewählt wurden, bedauere ich zutiefst. Gerade ihr politisches Wirken hat gezeigt, wie viel einzelne Abgeordnete bewegen können, wenn sie denn wollen und für ihre Überzeugungen streiten. Man kann nur hoffen, dass sie an anderer Stelle politisch wirksam weiterarbeiten werden. Es wäre ein Jammer, wenn die Bekenner im politischen Betrieb keine Zukunft hätten.