„Ein Glaubens-Lieferant erster Güte“: Dicke Post

Das Dokument war angekündigt und da ist auch wirklich Verlass darauf: Die „Tagespost“ vom Samstag, den 9. April, sprengte fast den Briefkasten! Wie gut zu wissen, dass die „Tagespost“ ein Glaubens-Lieferant erster Güte ist. Und nicht nur das: Die Vorleser und Vordenker erleichtern und ermutigen das eigene In-Angriff-Nehmen dieser „dicken Post“. Mein geheimer Wunsch nach „mehr Schweiz in der Tagespost“ ging sogar doppelt in Erfüllung: Martin Grichting, römisch-katholischer Geistlicher, Kirchenrechtler und Generalvikar im Bistum Chur, umreißt umsichtig und ausführlich das päpstliche Schreiben (Kirche aktuell, Seite 4).

Dicke Post zum Zweiten: Schlicht und bescheiden steht sie da – wie ein Kunstwerk von Max Bill – ein leerer Rahmen, gebildet aus drei Sandsteinblöcken, und fast etwas verloren mutet sie an, die Pforte der Barmherzigkeit vor dem Kloster Einsiedeln, dem Gnadenort in den Schweizer Alpen (Bericht auf Seite 14, DT vom 9. April). Wenn da nur nicht mal wieder der Fehlerteufel seine Finger im Spiel gehabt hätte: Abgebildet ist nämlich nicht der barocke Altar der Klosterkirche, sondern die Gnadenkapelle der Schwarzen Madonna!

Dicke Post zum Dritten: Wie gerne hätte ich als ehemalige Lutheranerin die Glosse zum 1. April für einmal ganz ernst und für wahr genommen!