„Die Birke“ und das Christival in Bremen: David kämpft gegen Goliath

Zu „Das schlechte Gewissen der Abtreibungslobby“ (DT vom 3. Mai): „Birke“ ist wie einige andere Gruppen der David im Kampf gegen den Goliath Abtreibung. Solche Davids sollten wir unterstützen. Umso enttäuschter bin ich von H.Jens Becker und seinem Fragestil.

Da ist die vom Zweifel angenagte Frage: „Ist Ihre Beratung ergebnisoffener?“, da ist die spöttische Frage: „Ihr Motto ist wohl viel Feind – viel Ehr!?“ Da ist kein Wort des Dankes oder gar der Ermutigung von H.Becker zu lesen. Und wenn er fragt: „Können Sie diese Frage bitte konkret beantworten?“, dann möge er doch diese Frage einmal den Politikern und all jenen stellen, die behaupten, sie würden durch ihre Änderung des § 218 Abtreibungen verhindern. Ob er dazu den Mut hat?

Wenn den Davids im Kampf gegen die Abtreibung von einer katholischen Zeitung solche Interviews gemacht werden, dann ist das für mich beschämend. Mir wäre es lieber, die Tagespost würde über die Arbeit von „Birke“, „Kaleb“ und ähnlichen Gruppen unterrichten, so unterrichten, dass sie im Kampf gegen den Goliath Abtreibung unterstützt werden.