Der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab: Hilfsbereitschaft, Willkommenskultur und die Islamisten : Gebt ein Vielfaches zurück : Zweihundert Moscheen aus der Portokasse

Es ist an der Zeit, dass wir Deutsch-Syrer unser langes Schweigen brechen. Einerseits müssen sich die arabischen Machthaber für ihr Verhalten gegenüber ihren Völkern schämen. Andererseits ist es mir seit längerer Zeit ein inneres Bedürfnis und Anliegen, mich im Namen des „Deutsch-Syrischen Verein von 1987 e.V. – Zur Förderung der Wissenschaft“ bei der Bundesregierung und besonders bei den Bundesbürgern und bei allen amtlichen und ehrenamtlichen Mithelfern für ihre großartige Hilfe für die asyl- und schutzsuchenden Mitmenschen aus Syrien zu bedanken. Daneben gilt der Dank allen Kölner Schulen, deren Schulleiter/innen, Lehrer/innen, Eltern und Schülern, die sich für unsere Hilfsprojekte (wie die Amal Schule/Atmeh in Syrien und Amal Schule II in Demirköprü/Türkei) engagiert haben. Außerdem möchte ich nicht die unzähligen Unternehmen und Hersteller aus Köln und bundesweit für ihre großzügigen Spenden für unsere Hilfsprojekte bei dieser Danksagung außer Acht lassen.

Wir, als Deutsch-Syrer, dürfen diese enorm großen Aufgaben nicht als eine Selbstverständlichkeit erachten. Die unerwartete große spontane Hilfsbereitschaft vieler deutscher Mitbürger überwältigt uns täglich aufs Neue. Denn der unerwartet große Ansturm von Hilfe- und Schutzsuchenden der letzten Monaten stellt alle, einschließlich die Kommunen und Gemeinden, vor logistische und soziale Herausforderungen.

Ich appelliere an alle Ankömmlinge, sich anzustrengen und dem Gastland ein Vielfaches wiederzugeben, was sie erhalten haben. Des weiteren bitten wir die Bundesregierung, an der Ursachenbekämpfung dieser humanitären Katastrophe zu arbeiten.

Einer der entscheidenden Gründe der Abschottung der reichen, ja vor Geld strotzenden muslimischen Ölstaaten gegenüber den eigenen Glaubensgeschwistern dürfte die islamische Strategie der „friedlichen Ausbreitung des Islam“ sein. So ist Riad gern bereit, quasi „aus der Portokasse“ 200 Moscheen für die syrischen Flüchtlinge in Deutschland zu finanzieren. Muslimische Immigration „im großen Stil“ nach Europa beziehungsweise nach Deutschland ist ein Wunschtraum vieler Muslime, der mit der aktuellen Flüchtlingswelle in Erfüllung gehen kann.

Wer diese Strategie der Islamisierung übersieht oder negiert, ist entweder naiv, blind oder ideologisch verblendet. Oder aber er zielt bewusst zusammen mit den Muslimen auf eine Islamisierung Deutschlands. Manche Politiker und politische Gruppierungen erwecken tatsächlich den Eindruck, ein islamisiertes Europa/Deutschland zu begrüßen oder es zumindest in Kauf zu nehmen. Allerdings wird das Ansinnen der Saudis, in Deutschland 200 Moscheen zu bauen, überraschenderweise sogar von Cem Özdemir als ein „Okkupationsversuch“ deutlich zurückgewiesen. Muslimischerseits sind schon seit langen Jahren entsprechende auf Islamisierung hinweisende Anstrengungen nachweisbar.