Der Staat und Genderideologie, Planned Parenthood und die Bibel: Höchste Zeit, aufzuwachen: Christliche Politiker dringend gesucht

„Europa: Die Intoleranz wächst“ – unter dieser Überschrift weist Stefan Rehder darauf hin, dass dem christlichen Glauben und den Christen selbst von vielen Seiten ernste Gefahren drohen, und es höchste Zeit für uns ist, aufzuwachen und uns zu wehren. (DT vom 25. Mai) Da ist einmal die Evolutions-Ideologie, die Gott ablehnt und die Evolutions-Theorie als einzig gültige und ausreichende Welterklärung gelten lassen will. Eine befriedigende Antwort auf das Woher und Wohin aber bleiben diese Atheisten uns schuldig.

Viel gefährlicher aber, nicht nur für uns Christen, sondern auch für unsere ganze Gesellschaft, ist die Genderideologie. Sie ist die faule Frucht der sexuellen Revolution und sieht den Menschen offenbar in erster Linie als Marionette seiner sexuellen Begierden und Phantasien. Die Vertreter dieser Ideologie wollen, dass alle die Möglichkeit haben, ihre Lust und Gier hemmungslos ausleben zu können und dafür vom Staat gefördert zu werden. So fordern sie neuerdings auch als Bedingung für den Beitritt zur Europäischen Union von einigen Balkanstaaten, dass sie die „Rechte“ von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender fördern. Dazu gehört natürlich auch die Möglichkeit zur Abtreibung und die freie Verfügbarkeit der Verhütungsmittel als angebliche Menschenrechte. Das ist moderner Götzendienst, dem man sogar die eigenen Kinder zum Opfer bringt.

Die Gewissens- und Bekenntnisfreiheit für Christen ist in verschiedenen Staaten Europas durch Gesetze, Gerichtsurteile und polizeiliche Maßnahmen schon deutlich eingeschränkt. Auch in unserem Land wächst der Druck auf überzeugte Christen, denn die Medien stehen mehrheitlich im Dienst dieser Propaganda und werden darin gesetzlich geschützt. Das alles sind keine Voraussetzungen für hohe kulturelle Leistungen und starke, gesunde Familien. Was sich hier anbahnt, erinnert sehr an das 13. Kapitel der Offenbarung im letzten Buch der Bibel. Dort schreibt Johannes in verschlüsselter Sprache von den Gefahren der Zukunft, die ja zum Teil schon eingetreten sind. In Bildern und Gleichnissen weist er auf die widergöttlichen Mächte hin, die uns bedrohen. Da wird man an Barack Obama erinnert, der den Abtreibungsbefürwortern und Genderideologen versichert hat, dass er an ihrer Seite sein und um jeden Schritt auf diesem Weg kämpfen wird. Dann schloss er seine Rede mit „Danke, Planned Parenthood. Gott segne Sie!“ (kath.net vom 28. April) – ein Hohn! Planned Parenthood führt weltweit die meisten Abtreibungen durch. Obama als Befreier von überflüssigen Kindern hat offenbar keine Hemmungen, seine Einstellung mit frommen Worten zu tarnen.

Angesichts dieser Fakten sollten sich die führenden Leute in den Laiengremien, aber auch im Klerus unseres Landes die Frage stellen, ob sie die größten Gefahren für die Glaubenserneuerung überhaupt erkannt haben und die wichtigsten Themen wirklich genügend zur Sprache bringen. Erinnert sei nur an die schulische Sexualerziehung, denn die staatlich verordnete Sexualerziehung ist weitgehend schon von der Genderideologie beeinflusst und geprägt, sogar zum Teil schon in der Vorschule und im Kindergarten.

Der Brief von Dr. Christina Agerer-Kirchhoff (DT vom 6. Juni) spricht mir aus der Seele! Sie prangert die Tatsache an, dass fast alle Abtreibungen vom Staat finanziert werden. Diese Praxis ist falsch! Und nebenbei: Die aktive Tätigkeit in der Politik ist wichtig.