Der Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland und die notwendige Erneuerung des Glaubens : Im Glauben gefestigt Zeugnis geben

Nach dem segensreichen Besuch des Papstes in Deutschland und durch seine großartigen Ansprachen ist der Heilige Vater zum Wegweiser geworden sowohl für die Kirche in Deutschland als auch durch seine Reden im Bundestag und in Freiburg. Nun ist es an der Zeit, der Aufforderung des Papstes zur Erneuerung des Glaubens zu folgen. Beginnen wir mit dieser Erneuerung zunächst bei uns selbst. Im Brief des Hl. Paulus an die Römer 13,11 heißt es unter anderem: „Bedenkt die gegenwärtige Zeit. Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, als wir gläubig wurden.“ Die Umkehr zu Gott kann alles zum Positiven verändern.

Der Papst hat eine Entweltlichung der Kirche angemahnt, in der es um Strukturen und nicht um den Glauben in einer säkularisierten Umwelt geht. Solange unsere Kirche im Debattieren verharrt über die nationalen permanenten Probleme, ändert sich nichts. Auch der Dialogprozess kann zur vertanen Zeit werden, die wir nicht haben. Beginnen wir mit der notwendigen Neuevangelisierung im kirchlichen Bereich, in den Pfarreien und Pfarrverbänden. Jeder dort, wo er steht: in den Familien, am Arbeitsplatz, im Freundes- und Bekanntenkreis, bei Gruppentreffen. Es fehlt an Katechese und mehr Kontakt mit dem zuständigen Pfarrer, an Bibelabenden, Gebetskreisen und Aussetzung des Allerheiligsten in den Kirchen. Hilfreich wäre die Verbreitung der Bibel, des Kompendiums des katholischen Katechismus und des YOUCAT für Jugendliche und Studenten.

Wir können nur missionieren und die der Kirche Fernstehenden erreichen, wenn wir selbst im Glauben gefestigt sind und Zeugnis geben können. Beten und beginnen wir!