Der Beitrag von Professor Manfred Spieker in der „Tagespost“-Reihe zu „Familiaris Consortio“: Der Glaube an die Liebe muss wachsen

Mit Begeisterung habe ich in der „Tagespost“ vom 22. Januar den Artikel „Emanzipiert euch!“ von Manfred Spieker gelesen. Er allein schon lohnt das Jahresabonnement der „Tagespost“.

Die Familie ist das größte Kapital unserer Gesellschaft. Wenn ich durch die Straßen gehe und die jungen Menschen sehe, die sich mehr und mehr einander als Mann und Frau zuwenden, danke ich Gott für das Geschenk der Liebe an uns Menschen.

Wenn dann ein Kind an der Hand seiner Mutter oder seines Vaters durch die Straße hüpft, wächst mein Glaube, dass das Leben siegen wird. Allerdings müssen wir uns auch für die Familie als Hort des Lebens einsetzen. Die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen um das Betreuungsgeld werden 2012 unseren Einsatz fordern.

Wir müssen 2012 in unseren Parteien, ganz besonders in der CDU, Anträge auf den Kreisparteitagen stellen, dass das Familiengeld bejaht wird. Wir müssen mit den Zweiflerinnen und Zweiflern reden, damit auch sie wieder an die Werte der Familie glauben lernen. Wir müssen gerade auch zu kritischen Zeitungsberichten Leserbriefe schreiben. Wir müssen für die Mütter und Väter beten, dass sie ihre Aufgaben vertieft wahrnehmen und sie nicht in den Versuchungen des Wohllebens ersticken.

Das kommende Jahr des Glauben, zu dem uns der Heilige Vater aufruft, muss konkret werden. Lesen wir sein Apostolisches Schreiben „Porta fidei“ und die pastoralen Hinweise der Glaubenskongregation! Wenn unser Glaube an die Liebe Gottes wächst, wird auch der Glaube an die Kraft der Liebe in unseren Familien wachsen.