Das „Vater unser“ und der Embolismus: Viele kennen ihn gar nicht mehr

Pfr. Riedl ist erschrocken, als er hörte, dass das Vaterunser ohne den Embolismus gebetet wurde (Leserbrief „Bewahre uns vor Verwirrung“, DT vom 3. Juni). Ich erlebe das in sehr vielen Kirchen regelmäßig und wenn das beim Katholikentag so abgelaufen ist, dann halte ich das nicht für eine Opposition der Laien gegen den Bischof, sondern ich möchte daraus folgern, dass die Mehrheit der Teilnehmer aus ihren Heimatkirchen den Embolismus nicht kannten. Ich möchte annehmen, dass die Bischofskonferenz einmal darüber diskutieren sollte, wie es dazu kommen konnte und wie man das abstellen kann.