Das Thema „Nahtod-Erfahrungen“ und die Feier der Auferstehung an Ostern: Die Kirche könnte so mehr Menschen gewinnen

Die „Tagespost“ hat rund um Ostern natürlichweise viel über das Thema Auferstehung berichtet. Vielleicht könnte die Kirche den Menschen einen weiteren Zugang bieten, wenn „Nahtod-Erfahrungen“ breiter diskutiert würden. Dies wurde neulich in einer christlichen Gesprächsrunde diskutiert. Ein Teilnehmer, selbst ein Betroffener, stellte das hochinteressante Buch des holländischen Kardiologen Pim van Lommel „Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten“ zur Nahtod-Erfahrung vor. Dr. von Lommel ist Mitbegründer der „International Association for Near-Death Studies“. Aufgrund der vielen Erfahrungen, die er als Arzt im Laufe der Jahre machte, ließ ihn dieses Thema nicht mehr los. Ein anderer Teilnehmer der Runde, ein Lehrer, machte die Erfahrung, dass seine Schüler aus der Lethargie erwachten, wenn er im Religionsunterricht dieses Thema anschnitt.

Die Kirche will doch nah bei den Menschen sein. Sie vergibt meiner Meinung nach aber unendlich viele Chancen, von den Menschen angenommen zu werden, wenn sie weiterhin diesen entscheidenden Fragen nach dem Tod und dem ewigen Leben danach ausweicht. Dr. van Lommel schreibt: „Zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in jeder Lebensphase stellt man sich diese Fragen zum Wunder der Geburt und dem Mysterium des Todes immer wieder neu...“.