Vierzig Jahre Weihe des Mariendomes Neviges

Neviges (DT/pd) Am 1. Mai 2008 in Neviges eine besondere Wallfahrtszeit: Am 22. Mai sind es vierzig Jahre her, dass die neue Wallfahrtskirche auf den Titel „Maria, Königin des Friedens“ geweiht wurde. Das Gnadenbild stellt zugleich Maria als die „Unbefleckt Empfangene“ vom Anfang ihres Lebens dar. Die Wallfahrtssaison wird von Altbischof Hubert Luthe eröffnet, der bei der Domweihe vor vierzig Jahren dabei war. Die Festwoche beginnt am 18. Mai mit Bischof Wiesemann und endet am 25. Mai mit einer heiligen Messe des Provinzials der Kölnischen Franziskanerprovinz, zu der Neviges gehört, Pater Franz-Leo Barden. Am 31. Mai kommen dann Brüder dieser Provinz zu einer eigenen Wallfahrt nach Neviges. Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, zelebriert 2. Juli um 18.30 Uhr eine Festmesse. Die Festlichkeiten gehen das ganze Jahr hindurch weiter, wie das Wallfahrtsprogramm ausweist. Erwähnt sei auch, dass am 9. November des 700. Todestages des seligen Johannes Duns Scotus, eines Franziskaners und bedeutenden Theologen der Kirche, unter anderem auch als Vordenker der Unbefleckten Empfängnis Marias, gedacht wird. Eine Armreliquie befindet sich in der Nevigeser Wallfahrtskirche.

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