Renovabis-Zeitschrift: Über den Trend zum Pilgern

Pilgern liegt im Trend der Zeit – auf diesen kurzen Nenner kann man sicher das erstaunliche Phänomen bringen, dass sich Jahr für Jahr viele Menschen in ganz Europa zu unterschiedlichsten „heiligen Orten“ auf den Weg machen. Die aktuelle Ausgabe des Zeitschrift „Ost-West“ von Renovabis zeigt, welche Formen des Pilgerns und Wallfahrens es gibt und was die Menschen bewegt, sich auf den Weg zu machen. Alfons Brüning bietet einen Überblick über „Menschen auf dem Weg“ von der Antike bis in die Gegenwart. Gerhard Specht, einer der Initiatoren der „Europawallfahrt“, schildert die Entwicklung des ökumenischen Pilgergedankens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Weitere Beiträge sind dem Phänomen „Pilgern“ und „Wallfahrtsorte“ in einzelnen Ländern gewidmet. Julia Sebastian geht unter dem Titel „Erwanderte Identität: Wallfahrten als Wege der Nation“ der Bedeutung von Wallfahrtsorten für einzelne Nationen nach. Die Journalistin Aleksandra Klich beschreibt die vielgestaltige Form der Wallfahrt in Polen, Rudolf Grulich widmet sich der historischen und aktuellen Situation der Wallfahrtsorte in Tschechien, die auch für das deutsch-tschechische Verhältnis eine wichtige Rolle spielen. DT/cd

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Die Pastoral muss kreativ begleiten und motivieren. In der Slowakei will die Kirche dafür den richtigen Weg finden. Papst Franziskus ermutigte bei seinem Besuch dazu. Ein Gastkommentar.
18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann