Orte der Gotteserfahrung schaffen

Chorgebet um fünf Uhr morgens und geistliche Ausstrahlung: Wie uralte Klöster zu Vorbildern eines neuen Aufbruchs im Glauben werden können. Von Karl Wallner

Lobpreis neu: Teilnehmer der charismatischen MEHR-Konferenz versammeln sich im Januar 2015 in Augsburg zum gemeinschaftlichen Gebet. Foto: KNA
Lobpreis neu: Teilnehmer der charismatischen MEHR-Konferenz versammeln sich im Januar 2015 in Augsburg zum gemeinschaftl... Foto: KNA

Als ich mit 18 Jahren nach innerem Ringen in die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz eingetreten bin, da war es vor allem die Schönheit der gefeierten Liturgie, die erfahrbare Tiefe des Gebetes der Brüder und die Klarheit in der Kirchlichkeit, die an der Hochschule vertreten wurden, die mich angezogen haben. Eigentlich ereilte mich aber diese Berufung gegen mein damaliges Grundinteresse. Durch die Legion Mariens war ich mit 16 in eine sehr starke apostolische Gesinnung geraten, die mein Leben durcheinanderwürfelte. Ich wollte immer etwas „für die Menschen tun“. Auf Apostolatseinsätzen (mit 17!) in Zürich bei den Autonomen und Drogensüchtigen, aber auch bei den normalen Hausbesuchen, die wir in meinem kleinen niederösterreichischen Heimatdorf machten, war mir bald klar geworden: Die Menschen sind leer. Das Wichtigste, das man ihnen bringen kann, ist die Verbindung mit Gott. Ich überlegte dann kurz, Salesianer Don Boscos zu werden, denn mir war im Umfeld meiner Mitschüler klar geworden, wie sehr junge Menschen es brauchen, zu Gott geführt zu werden.

Und dann ereilte mich die Berufung – ich habe sie regelrecht „erlitten“ – nach Heiligenkreuz, in ein damals abgelegenes Kloster im Wienerwald. Ein österreichisches Stift, das vorwiegend 21 kleine Pfarren in der Umgebung betreut und damals wegen des lateinischen Chorgebetes und des gregorianischen Chorals von meinem Heimatpfarrer als hoffnungslos rückständig und zukunftsunfähig abgetan wurde. Wer in ein Kloster benediktinischer Prägung, wie wir Zisterzienser es sind, der verortet sich. Er investiert sozusagen sein Leben in ein konkretes Kloster mit seiner konkreten Prägung und seinen konkreten pastoralen Aufgabenbereichen. Leben kann man nicht ohne Konkretionen. Wer weit und tief lieben will, muss sich für eine konkrete Frau entscheiden; muss sich in eine konkrete Familie hineinverlieren. Jesus spricht vom Weizenkorn, das sterben muss, indem es an einem konkreten Ort einwurzelt. Sterben ist zugleich Wurzeln schlagen, wachsen und groß werden. Der heilige Benedikt hatte die Idee von der „Stabilitas loci“, von der örtlichen Beständigkeit, die wir Mönche bei unserer Profess geloben: „in hoc loco – an diesem Ort, der den Namen Heiligenkreuz trägt“, heißt es in der Gelübdeformel, möchte ich mein Leben Gott ganz schenken, „usque ad mortem“, bis zum Tod.

Benedikt von Nursia (+547) lebte zur Zeit der Auflösung des Römischen Reiches, einer nie dagewesenen Migrationswelle, die man „Völkerwanderung“ nennt, und eines raschen Verfalls der Antike. Die Gründung von Montecassino im Jahr 529 fällt zusammen mit der Schließung der Platonischen Akademie in Athen durch Kaiser Justinian. Hundert Jahre später beginnt die arabische Expansion, die viele der religiösen Zentren des Christentums hinwegfegt. Es folgen für Zentraleuropa ziemlich obskure Jahrhunderte völligen Umbruchs. Gerade in dieser Zeit kommt die Christianisierung Europas, die im 4. Jahrhundert so fulminant begonnen hatte, aber nicht zum Erliegen. Über Umwege – der heilige Gregor, selbst Mönch, schickt Missionare nach England, von dort werden dann Mönchsmissionare zurück auf den Kontinent kommen: Winfried alias Bonifatius, Rupert und Virgil, Pirmin und Korbinian und andere. Die Missionierung erfolgt durch die Gründung von Klöstern. Bis dann im 12. Jahrhundert die Christianisierung eine solche Dichte erreicht hat, dass die klösterliche Stabilität eher als Beengung empfunden wird. Es entstehen Franziskaner, Dominikaner, um in den angewachsenen Städten zu predigen.

Der Heilige Geist hat der katholischen Kirche – die übrigens die einzige Form des Christentums ist, die Orden (also Gemeinschaften von ganz-gottgeweihten Menschen) in den verschiedensten Formen hervorgebracht hat – immer wieder neue Charismen geschenkt, um das Evangelium zeitgemäß zu verkündigen. Im Zeitalter der Reformation war dann die Klausur für die einen aufblühenden Orden eine Art Kraftquelle, etwa für die Unbeschuhten Karmelitinnen der heiligen Teresa von Avila. Für die anderen aber, die jetzt intensiv apostolisch in der Welt von heute tätig sind, war das konzentrierte Gemeinschaftsleben geradezu ein Hindernis und wurde vom heiligen Ignatius nur mehr in einem Mindestmaß beibehalten. Die Devise lautete: Hinaus! Zu den Menschen! In die Schulen! Zur Jugend! Und diese Dynamik setzte sich im 19. Jahrhundert im Rahmen der zahllosen Frauen- und Männerkongregationen, die zu einem bestimmten Zweck entstanden (Schulen, Krankenpflege, Armenfürsorge, Mission…) fort.

Wir Mönche mit unserer Einwurzelung an einem konkreten Ort, also mit unserer „Stabilität“, hatten in den letzten Jahrhunderten keine große Zeit. Unsere Klöster und Stifte – so sie nicht wie in Frankreich, Deutschland und vielen Ländern zerstört oder säkularisiert wurden – fristeten, vom Standpunkt der apostolischen Effizienz gesehen, ein Schattendasein. Es gab uns halt auch „noch“. Dieses Wörtchen „noch“ erinnert mich an die Zeiten, wo mein Kloster Heiligenkreuz noch nicht diesen Höhenflug der öffentlichen Bekanntheit hinlegte, den uns der Papstbesuch 2007, der Welterfolg mit der CD „Chant Music for Paradise“ und dann die gewollte und begeisterte Öffentlichkeitsarbeit durch Bücher, CDs, Homepage, Videobeiträge, Facebook-Postings et cetera eingetragen hat. Vor 2007 war es sozusagen Standard, dass ich bei Führungen für Klosterbesucher die Frage an den Kopf geworfen bekam: „Wie viele Mönche gibt es denn hier noch?“. Das „noch“ war wie ein Messerstich, denn es degradierte uns ja zu Dinosauriern, die zufällig den Meteoriteneinschlag überlebt hatten, aber eben nur zufällig.

Inzwischen höre ich diese Frage nicht mehr, denn es ist weithin bekannt, dass Heiligenkreuz boomt. Und zwar so richtig! Als ich 1982 eingetreten bin, waren wir 46 Mönche, von denen freilich über 20 in der Pfarre lebten. Die Hochschule hatte 42 Studenten. Anfang 2017 sind wir nun auf 98 Mönche angewachsen, sechs weitere junge Männer machen gerade eine Kandidatur. Schon 1988 haben wir im Ruhrgebiet das Priorat Stiepel in Bochum gegründet. Für eine Klostergründung auf Sri Lanka haben wir drei srilankanische Priester ausgebildet, der Klosterbau beginnt 2017. Als ich sehr jung die Leitung der Hochschule 1999 übernehmen durfte, war ich schon sehr stolz, dass wir 62 Studenten hatten, von denen die meisten Priester werden wollten. Heute sind es 298 Studenten (97 aus Deutschland, 97 aus Österreich, zehn aus der Schweiz, der Rest vom ganzen bunten Globus der Weltkirche). Da wir auf Priesterausbildung spezialisiert sind, kann nicht jeder bei uns studieren: von den 298 sind 159 bereits entschieden, sie sind Ordensleute oder Priesterkandidaten. Unter den restlichen Studenten sind viele auf der Suche nach ihrer Berufung. Viele ringen, und ich nütze die Gelegenheit gleich an dieser Stelle, für sie ums Gebet zu bitten. Denn jede Berufung in die Nachfolge Christi ist ein Wunder und etwas, das der Kirche in Europa die Zukunft eröffnet, die sie so dringend braucht.

Über diese unsere Situation habe ich sehr viel nachgedacht. Warum dieser Boom? Und mehr noch: Was will Gott uns damit sagen? Wenn ich so gerne über unser Wachstum schreibe, dann könnte man den Eindruck haben, wir seien stolz und überheblich. Gar nicht! Ich erzähle das, um Gottes Großtaten zu bezeugen. Denn ich habe das Gefühl, dass Gott mit uns ein wenig ein „Exempel statuieren“ möchte und uns als Anschauungsmaterial „verwendet“. Nein, wir sind nicht stolz auf dieses Wachstum, sondern sogar gedemütigt. In uns liegt nicht die Ursache für das Große, das hier geschieht. Wir sind „überwältigt“. Gott „verwendet“ uns vielleicht, um zu zeigen, dass die Kirche nicht stirbt. Dass es Parameter gibt, die wichtig sind für die Zukunft des Glaubens und die man sich in Heiligenkreuz irgendwie „anschauen“ kann. Das einzige, was wir als internes „Plus“ vorweisen können, ist die große Harmonie untereinander. 98 verschiedenste Charaktere, verschiedene Mentalitäten, verschiedene emotionale Geschwindigkeiten, – und doch eine Kirchlichkeit, eine gemeinsame Liebe zur Eucharistie, eine gemeinsame Liebe zur Feier der Liturgie, eine unkompliziert fröhliche Liebe zur Muttergottes, der ja alle unsere Klöster seit den Uranfängen unseres Ordens in Cîteaux 1098 geweiht sind… Die Einmütigkeit wurde deutlich, als die Abstimmung für die Neugründung von Neuzelle in Brandenburg ab 2018 fast einstimmig ausgefallen ist. Ähnlich war es schon 2013 bei in der Frage des Ausbaus der Hochschule. „Seht, wie gut und schön ist es, wenn Brüder in Eintracht zusammenstehen“, heißt es im Psalm 133.

Aber dann gibt es so vieles, über das wir nicht verfügen, das nicht unserem spirituellen Bemühen entspringt und schon gar nicht einer strategischen Planung: Das ist etwa die Tatsache, dass Gott uns zu einem „Geistlichen Zentrum“ im Wienerwald geformt hat. Das ist sein Werk: Dass wir so nahe bei Wien liegen und trotzdem in der unberührten Natur des Wienerwaldes; dass es eine monatliche Jugendvigil für Gefirmte ab 16 gibt, die regelmäßig über 300 „richtige“ Jugendliche anzieht; dass sich um das nunmehr ausgebaute Hochschulcampus ein Milieu entwickelt hat, in dem junge Leute den katholischen Glauben erfahren können. Allein schon, dass es selbstverständlich ist, dass am Beginn jeder Lehrveranstaltung gebetet wird. Dass die jungen Leute hier Professoren zugleich als Beter, als Prediger und vielfach auch als Beichtväter erleben… Papst Benedikt XVI. hat das Profil der Hochschule bei seinem von ihm selbst gewünschten Besuch 2007 mit einem Wort von Hans Urs von Balthasar beschrieben: Ein Ort der „knieenden Theologie“. Ich denke auch, dass unser großer Papst aus Deutschland auch sehr bewusst den Namen Benedikt gewählt hat. Benedikt ist der ersternannte Patron Europas. Und Joseph Ratzinger wusste in seiner Analyse der gesellschaftlichen Prozesse, für die er den Begriff der „Diktatur des Relativismus“ geprägt hat, um die Notwendigkeit von geistlichen Zentren, von Orten des Gebetes, der Gottes- und Glaubenserfahrung. Benedikt nennt ein Kloster eine „schola dominici servitii“, eine Schule für den Dienst, für das Leben mit dem Herrn. Wir sind zu einem Missionscampus geworden, weil wir beten.

In meinem Nachdenken über das „Warum“ lande ich auch immer wieder bei dem Gedanken, dass sich durch die neuen Medien gerade uns, den alten stabilen geistlichen Zentren, völlig neue Möglichkeiten eröffnet haben. Ja, dass plötzlich wir „am Ort eingewurzelte Mönche“ größere apostolische Chancen haben als jene Orden, die noch aus der Notwendigkeit entstanden sind, persönlich hinauszugehen. Von Anfang des Internet-Zeitalters an haben wir die neuen Medien genutzt! Die Homepage des Stiftes Heiligenkreuz, die ich von 1998 bis 2016 betreuen durfte, brachte täglich Neuigkeiten aus dem bunten Klosterleben, immer versehen mit einer kleinen spirituellen Botschaft. Mein Nachfolger Pater Johannes Paul Chavanne, zugleich Olympiakaplan, hat auf Facebook fast 17 000 Follower. Seit 2015 haben wir an der Hochschule ein „Studio1133“ für Fernseh- und Radioübertragungen eingerichtet. Über den katholischen deutschen Sender EWTN übertragen wir jeden Montag und Dienstag eine Studentenmesse und ein Studentengebet. Da hat sich bereits eine virtuelle Gemeinde von Zehntausenden gebildet, von denen vor kurzem eine Frau aus Deutschland schrieb: „Ich bin regelrecht süchtig nach der Montagsmesse, das gibt mir so viel Kraft.“ Ich selbst war ja 2008 durch die CD „Chant“ überraschend in die Medien geraten, bis hin zu „Wetten dass“. Nie hätte ich mir das bei meinem Eintritt in das verborgene Kloster im Wienerwald gedacht, dass ich plötzlich in einer Fernsehshow von zwölf Millionen Menschen (zu 99 Prozent positiv) wahrgenommen werde. In den Folgejahren hatte ich alle Hände voll zu tun mit Taufen, Wiederaufnahmen in die Kirche oder einfach mit der Beantwortung von Glaubens- und Lebensfragen.

Durch die Medien ausstrahlen kann man aber nur, wo man ein Zentrum hat, wo es ein Schwergewicht gibt, wo es eine zentripetale Kraft gibt, die verhindert, dass sich alles in ein Karussell von Starallüren oder Mediengeilheit verwandelt. Und diese Kraft, von der alles ausgeht, ist unser gottkonzentriertes Leben als Mönche, das – fernab von Medien und pastoraler Notwendigkeit – täglich um 5.15 Uhr mit dem Chorgebet in der leeren Abteikirche beginnt. Diese Fokussierung auf Gott gibt uns Kraft, schenkt apostolische Energie. Sie ist in sich „zweckfrei“, denn wir beten ja nicht um zu bitten, sondern um Gott zu loben. „Worship“ nennt man das heute in den charismatischen Aufbrüchen, die Gottes Geist auch seiner Kirche gewährt. Heiligenkreuz ist dadurch von sich aus ein Missionscampus geworden, wo die Menschen anhand von uns Mönchen und durch unsere Studenten erfahren können, wie schön es ist, im Glauben zu leben. Viele meiner Studenten sind übrigens frisch bekehrt, viele brauchen Einwurzelung, geistliche Begleitung, gute Beichtväter, geduldiges Wachstum im Gebet und in der Annahme der eigenen Schwächen…

Ich glaube, dass wir solche „stabilen“ Zentren brauchen. Aber ich sehe das überhaupt nicht auf unsere alten Klöster beschränkt. Dort kommt es immer auf die Personen an, ob sie die Konzentration auf Gott mit der Leidensbereitschaft an und für die Gemeinschaft und einer apostolischen Vision zu verbinden verstehen. Derzeit bete ich sehr viel für das österreichische Kloster Seckau, das kurz vor dem Aussterben stand, aber Berufungen geschenkt erhalten hat – und eine Öffentlichkeitsarbeit macht –, die mir irgendwie das Gefühl gibt, dass Gott hier ebenfalls zu inszenieren beginnen könnte… Natürlich werden wir Klöster die Neuevangelisierung nicht schaffen. Ich denke, dass ein neuer Typus von Orten der geistlichen Stabilität im Entstehen ist – und dass wir einen solchen dringend brauchen. Johannes Hartl, ein Familienvater, hat in Augsburg, von vielen beargwöhnt, diese Intuition aufgegriffen. Das „Gebetshaus Augsburg“ boomt, es bietet konkrete Schulungen, Erfahrungs- und Lernprozesse für glaubenssuchende junge Menschen. Wie wir sie in Heiligenkreuz nie bieten können. Auch bei den geistlichen Bewegungen, die sich bisher vor allem über Events wie die Prayerfestivals von Jugend2000 und die Pfingsttreffen der Loretto-Bewegung definiert haben, sehe ich eine Tendenz zur „Verortung“. Und das ist gut so! Im chaotischen Zerfließen der Werte, im Abebben des Wasserstandes des Christlichen in unserer Gesellschaft, muss es zur Bildung von Oasen kommen. Wir brauchen dringend „Oasen der Glaubenskraft“, die vom Gebet her leben und daher Tankstellen für die sinndürstenden Menschen unserer Zeit sind. In dem Maße, wie unsere Pfarren austrocknen, sollten wir alles tun, um solche „Hot Spots“ des Glaubens zu fördern, denn gerade junge Menschen brauchen Orte, wo sie online gehen können; und sie brauchen Erfahrungen, wie es sich lebt mit Gott.

Als ich 1982 verborgener Zisterzienser – statt apostolischer Salesianer – geworden bin, wusste ich nicht, dass gerade dieser Gehorsam gegenüber meiner Berufung meinem Leben eine ungeahnte und unplanbare apostolische Dimension geben sollte. Ich bin dankbar, dass Gott uns in Heiligenkreuz als missionarisches Antidepressivum verwendet. Was es bedeutet, dass Papst Franziskus mich 2016 zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich „Missio“ ernannt hat, das durchschaue ich noch nicht ganz. Aus meiner Erfahrung mit Heiligenkreuz treibt mich aber eine Idee um: dass sich die Bewegungen und Aufbruchskräfte, die es in der Kirche überall gibt, zu „Oasen der Kraft“ zusammentun und verorten. Dass das, was früher einzelne Orden und heute leider nur mehr vereinzelte Klöster schaffen, jetzt als Gemeinschaftswerk der jungen Bewegungen entsteht: Orte, wo man Gott erfahren kann: im Lobpreis, in den Sakramenten, im Gemeinschaftsleben, im Lernen, im Zeugnis, im gegenseitigen Dienst und in der kreativen Evangelisierung durch den Einsatz der Medien. Wir brauchen dringend „Mission Camps“, wo sich vom Gebet her die missionarische Kraft, mit der Christus seine Kirche durch alle Zeiten ausgestattet hat, neu fokussiert und viele entzündet.

Der Autor ist Zisterzienser in Stift Heiligenkreuz und leitet die Päpstlichen Missionswerke in Österreich.