Der Dienstleister

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ist 70 geworden. Von Sebastian Sasse

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Stiftungen prägen das öffentliche Leben – manchmal ist das sogar auch im Stadtbild zu erkennen. Foto: dpa
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Stiftungen prägen das öffentliche Leben – manchmal ist das sogar auch im Stadtbild zu erkennen. Foto: dpa

In diesen Tagen ist es ziemlich genau 70 Jahre her, dass sich der Bundesverband Deutscher Stiftungen zum ersten Mal zu einer Tagung getroffen hat. Damals, am 20. September 1948 in Würzburg, gab es gerade einmal 29 Teilnehmer. Heute haben sich die Größenverhältnisse deutlich geändert. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt mittlerweile die Interessen der mehr als 22 000 Stiftungen in Deutschland. Mit über 4 300 Mitgliedern ist er der größte und älteste Stiftungsverband in Europa. Der Verband versteht sich als das führende Kompetenzzentrum für Stiftungen und als einflussreiches Sprachrohr gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Hilfe bei juristischen Fragen

Diese Entwicklung spiegelt wider, wie sehr in den letzten sieben Jahrzehnten die Bedeutung privater Stiftungen zugenommen hat. Der Bundesverband, so beschreibt er es in seinem Leitbild, versteht sich dabei als Dienstleister für seine Mitglieder. Wie sieht die Beratung der einzelnen Stiftungen aus? Es existieren mehrere Arbeitskreise, die die verschiedenen Stiftungsprofile berücksichtigen. Hinzu kommen regelmäßige Fachpublikationen, die über das Stiftungswesen und neue juristische Entwicklungen regelmäßig informieren.

Schließlich werden auch regelmäßig Tagungen durchgeführt – ein wichtiger Treffpunkt für die Stiftungsszene. Und schließlich finden in der Geschäftsstelle in Bonn auch potenzielle Stifter Unterstützung.

Sie werden beraten über die ersten Schritte hin zur Stiftung und natürlich lässt man sie auch danach nicht allein. Die Experten stehen weiter zur Verfügung.