Papst Franziskus: „Bitte vergesst nicht, für mich zu beten!“: Den Wunsch des Heiligen Vaters ernst nehmen

An drei aufeinanderfolgenden Tagen kam mir während der Anbetung der Gedanke, für Papst Franziskus zu einer Gebetsaktion online aufzurufen. Als eine Woche später der Vatikanjournalist Andreas Englisch in einem Fernseh-Interview sagte, dass der Papst sehr viele Gegner und unglaublich viele Feinde hätte, wurde mein Vorhaben konkret.

Ich erinnerte mich an das Attentat auf Papst Johannes Paul II. und stellte mir die Frage, ob es durch viel Gebet hätte verhindert werden können? Während meiner Tätigkeit als Missionshelferin auf den Philippinen habe ich die Kraft des Gebetes kennengelernt. Kardinal Sin, der damalige Erzbischof von Manila, rief in allen wichtigen Anliegen, die oftmals politischer Natur waren, zu Gebetsaktionen auf, die unter dem Namen „Prayerrally“ bekannt wurden. Diese Rosenkranzaktionen zeigten immer eine große Wirkung.

Gleichzeitig fielen mir die Interviews ein, die unter dem Titel „Die Macht des Gebetes“ im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Pater Gereon Goldmann OFM erzählte aus seinem „unglaublichen“ Leben. Wie oft erlebte er Rettung aus höchster Not. Es stand eine „Gebetsarmee“ hinter ihm. Ich glaube, es waren an die 300 Personen, die täglich für ihn beteten. Also dachte ich mir, es muss doch möglich sein, auch so eine Gebetsarmee für Papst Franziskus auf die Beine zu stellen: Personen zu finden, die sich bereit erklären, täglich für ihn und seine so schwierige Mission zu beten.

Mir kam in Erinnerung, dass der Heilige Vater schon am Tage seiner Wahl die Menschen weltweit aufforderte, für ihn zu beten. Da ich nicht gerade ein Computerfreak bin, holte ich mir für die Umsetzung meines Vorhabens Hilfe vom Gründer der Jugend 2000 (Deutschland) und von meinem Neffen.

Die Webseite der Gebetsinitiative, genannt „Papst Franziskus Prayerrally“, wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai 2014 (Fatimatag) freigeschaltet und ist mittlerweile in sieben verschiedenen Sprachen online. An Pfingsten machte die Jugend 2000 auf ihrer Homepage auf die Prayerrally aufmerksam. Es berührte mich, dass der Papst genau an diesem Wochenende nach dem Angelus-Gebet den Menschen zurief: „Betet für mich!“ Seit diesem Tag bittet er nach jedem Angelus ums Gebet: „Betet für mich!“/„Bitte vergesst nicht, für mich zu beten!“/„ Ich brauche euer Gebet wirklich!“ Als Stellvertreter Christi auf Erden, als Oberhaupt der katholischen Kirche, hat der Heilige Vater eine große Verantwortung und steht vor enormen Herausforderungen. Sich seiner überaus schweren Mission und den damit verbundenen Gefahren bewusst, vertraut er fest auf die Macht des Gebetes und wird nicht müde, uns diese Bitte zu wiederholen: „Bitte vergesst nicht für mich zu beten!“

Wir gehen auf die Kar-und Ostertage zu, wieder einmal ein anstrengendes „Programm“, was der Papst zu absolvieren hat und das in einem Alter, wo andere im wohlverdienten Ruhestand sind. Christus hat sein Kreuz getragen. Auch der Papst trägt sein Kreuz. Wir können ihm dieses Kreuz nicht abnehmen, aber wir können ihm helfen, dass es nicht zu schwer für ihn wird.

Nehmen wir seinen Aufruf ernst und beten gemeinsam für ihn. Unterstützen Sie bitte unsere Aktion unter: www.papst-franziskus-prayerrally.de. Falls Sie Freunde im Ausland zu dieser Aktion einladen möchten: www.pope-francis-prayerrally.net

Tragen Sie sich bitte mit ihrem Namen dort ein (keine Adresse). Auf diese Weise wird die Anzahl der Beter ermittelt. Bilden wir eine „Gebetsarmee“ für Papst Franziskus. Beten wir täglich für ihn und seine Mission. Es ist jedem freigestellt, was er betet. Lassen Sie uns einfach nur seine Bitte erfüllen, nicht mehr und nicht weniger. „Betet für mich!“ Wir können ihm bestimmt kein schöneres Geschenk zu Ostern machen.