Und weiß auch warum: Es war der Vatikan, der das sich aus dem jugoslawischen Kunststaat herauslösende Land vor zwanzig Jahren als eine der ersten Regierungen des Westens diplomatisch anerkannt hat
Aber mit dem Glauben ist das schon eine ernstere Sache. Er soll etwas Lebendiges und Einnehmendes haben, so der Papst, das in der Lage ist, alles Gute der Moderne in sich aufzunehmen. Ein neuer Vatikan-Rat will der Kirche dabei helfen. Der tagte jetzt in Rom - und Erzbischof Robert Zollitsch war dabei
Nach den Kommunalwahlen in Italien stellt sich für die Katholiken des Landes erneut die Frage, auf wen man sich in der Politik im Stiefelstaat eigentlich noch einlassen kann
Zu vorsichtig und ängstlich, ohne Festigkeit in ihren Stellungnahmen. Das schrieb ein Nuntius über die Bischöfe in seinem Einsatzland. Leider hat er nicht dazu geschrieben, dass alle diese Bischöfe von seinen eigenen Leuten "gemacht" wurden, das heißt vom Staatssekretariat und der Bischofskongregation im Vatikan
Der Abschlussbericht eines Nuntius in Wien nach neunjähriger Tätigkeit führt wieder zurück zum Innenleben der römischen Kurie. Und zu den Bischofsernennungen der Jahrzehnte seit dem Konzil. Und da gibt es die Partei, die nicht nur dem eigenen "System" dient, sondern der ganzen Welt
Das neue Denkmal Roms für den seligen Johannes Paul II. ist ziemlich hohl. Die Kirche hat einfach Pech mit der modernen Kunst. Und zwischen Stadt und Vatikan bahnt sich eine diplomatische Verwicklung an. Was wusste Kardinal Ravasi, und was wusste er nicht?
Abtreibung ist eine schlimme Sache. Im staatlichen Fernsehen des Stiefelstaats darf man das zur besten Sendezeit noch sagen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber beim Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland wäre man (mit dem Segen der Kirchenbeauftragten) in hohem Bogen aus dem Programm geflogen.